Was macht einen Menschen aus?

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kirstin Avatar

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"Genug für ein halbes Leben" ist eine berührende Liebesgeschichte, ein Buch über Verlust und Trauer, Hoffnung und Lebendigkeit.
Rose und Landon lernen sich am College kennen und bereits nach kurzer Zeit sind sie unzertrennlich. Es ist nahezu unvermeidlich, dass aus ihnen ein Liebes- und später auch Ehepaar wird. Der Roman erzählt in Rückblicken ihre Liebesgeschichte und entfaltet Stück für Stück, wie und woran diese tiefe Liebe, zumindest auf der Seite von Rose, zerbrochen ist. In der erzählten Gegenwart macht sich Landon auf die Suche nach Rose. Sie hat sich dazu entschieden, eine neuartige Vergessenspille zu schlucken. Damit hat sie jeglichen Zugang zu ihren Erinnerungen verloren. Nur das, was sie in einem Brief man sich selbst zuvor aufgeschrieben hat, verbindet sie noch mit ihrem alten Ich. Und in diesem Brief kommt Landon nicht vor. Er kann sie jedoch ausfindig machen und nähert sich ihr erneut. Doch wer ist diese Rose? Bis auf den Namen scheinen die beiden Persönlichkeiten nicht mehr viele Gemeinsamkeiten zu haben.
Evann Normandin ist ein gefühlvoller und spannender Roman zu einem (noch) futuristisch anmutenden Thema gelungen. Automatisch beschäftigt man sich mit der Frage, wer man ohne seine Erinnerungen ist. Absolute Leseempfehlung!