Wenn Erinnerungen verschwinden, bleibt die Liebe zurück

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unter.buechern.begraben Avatar

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Rose und Landon erleben eine große Liebe, bis ein tragisches Ereignis Rose dazu bringt, ihr Gedächtnis und damit ihre gesamte Vergangenheit löschen zu lassen. Während sie neu beginnt, kann Landon sie nicht vergessen und sucht sie, bis sie sich eines Tages erneut begegnen, ohne dass sie ihn erkennt.


Ich fand die Geschichte an manchen Stellen richtig bedrückend, gerade weil diese ständige Melancholie so konsequent durchgezogen wird. Der Schreibstil ist zwar angenehm flüssig und gut zugänglich, trägt aber gleichzeitig eine durchgehende Melancholie in sich, die sich konsequent durch die gesamte Handlung zieht. Genau diese Stimmung macht das Buch besonders, sorgt aber auch dafür, dass es keine unbeschwerte Romance für zwischendurch ist.

Landon war für mich der stärkste Charakter, weil man seine Verzweiflung richtig nachvollziehen kann. Dieses Emotionale und sein Festhalten an der Vergangenheit verleihen der Geschichte viel Tiefe. Mit Rose bin ich dagegen nicht ganz so warm geworden, sie blieb für mich etwas distanzierter. Besonders hängen geblieben ist mir eine Szene, in der Landon merkt, dass sie ihn wirklich nicht mehr erkennt, das war für mich der emotional stärkste Moment im Buch.

Die Grundidee der Handlung ist spannend und ungewöhnlich umgesetzt: Eine Liebe, die durch einen Eingriff in das Gedächtnis scheinbar ausgelöscht wird, und dennoch nicht vollständig verschwindet. Gerade dieses zweite Kennenlernen von Rose und Landon sorgt für viele intensive Momente, auch wenn die Handlung an einigen Stellen etwas an Tempo verliert und sich leicht zieht.

Die Zeitsprünge am Anfang haben mich ehrlich gesagt erst mal rausgebracht, ich musste ein paar Seiten zurückspringen. Mit der Zeit legt sich diese Unklarheit jedoch, und man findet besser in die Struktur der Geschichte hinein.