Ringen um die "eine, wahre" Erinnerung

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andreas_m Avatar

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Es ist die Situation als solche, die ich reizvoll finde: als Geschwister um die "wirklich wahre" Kindheit zu ringen, die sich nur als dreifache Erinnerung gibt. Zusätzliche Dramatik: dieses Ringen findet auch statt um die Deutungshoheit des toten Vaters. Ich würde es auch nach der LP weiterlesen, und das trotzdem die Autorin die geschilderten Situationen nicht für sich sprechen lässt, sondern immer schon mit ihrer Deutung überlagert - was ich persönlich sowohl unnötig als auch störend finde...