Geschwisterrivalitäten
Die vier erwachsenen Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus treffen sich nach dem Tod des Vaters im Elternhaus. Alte Verletzungen brechen wieder auf, jeder hat eine andere Erinnerung an die gemeinsame Kindheit. Wer war wessen Lieblingskind? Wer wurde übersehen? Als Gegenstände aus dem Haus verschwinden, eskaliert der Konflikt und unterschiedliche Wahrheiten prallen aufeinander. Können die Geschwister wieder zusammenfinden?
Moa Herngren vermeidet in ihrem Roman einfache Schuldzuweisungen. Jede Figur hat nachvollziehbare Motive und blinde Flecken. Es geht vor allem um Geschwisterrivalität, Familienrollen und Konflikte mit der Erinnerung eines jeden. Ein kluger, emotional intensiver Familienroman, der hinterfragt, ob es überhaupt eine objektive Wahrheit über die eigene Kindheit gibt.
Keine klassische Familiengeschichte, aber genau deshalb sehr empfehlenswert.
Moa Herngren vermeidet in ihrem Roman einfache Schuldzuweisungen. Jede Figur hat nachvollziehbare Motive und blinde Flecken. Es geht vor allem um Geschwisterrivalität, Familienrollen und Konflikte mit der Erinnerung eines jeden. Ein kluger, emotional intensiver Familienroman, der hinterfragt, ob es überhaupt eine objektive Wahrheit über die eigene Kindheit gibt.
Keine klassische Familiengeschichte, aber genau deshalb sehr empfehlenswert.