Sandwichkind, Erstgeborene und Nesthäkchen
Der Roman erzählt von etwa eineinhalb Jahren im Leben dreier erwachsener Geschwister. Er umfasst wesentliche Einschnitte im Familienleben aus der Zeit kurz vor dem Tod des Vaters über die ersten Feste und Familienfeiern ohne ihn bis zum Tode auch der Mutter. In drei aufeinander folgenden Abschnitten kommt jedes der drei Kinder mit der eigenen Perspektive zu Wort, wobei die Passagen der Sandwichtochter die längsten sind, die der erstgeborenen Tochter schon kürzer sind und die des letztgeborenen Sohnes am kürzesten. Es kommen die Rivalitäten zwischen den Geschwistern zu Tage und ihr Verhältnis zu den Eltern, außerdem geht es um ein stets unter der Decke gehaltenes Doppelleben des Vaters, das jahrzehntelang das Familienleben beeinträchtigt hat.
Gefallen hat mir, dass es sich um eine ganz normale Durchschnittsfamilie handelt. Allerdings ist zumindest die Sandwichtochter nicht gerade ein Sympathieträger, weil sie meint, alles in der Familie nach ihrem Willen ausrichten zu müssen. Da sich dieses Muster immer wiederholt, hat mich das Lesen mit der Zeit gelangweilt, besonders als dann die beiden Geschwister erneut auf einige Vorkommnisse eingehen, die bereits im ersten Teil ausführlich zur Sprache kamen. Gewöhnungsbedürftig fand ich die vielen Spitznamen, mit denen die Romanfiguren bedacht werden. Ihre eigentlichen Vornamen, mit denen sie im Klappentext eingeführt werden, sind kaum noch zu lesen.
Für Lesende mit Interesse an Familiengeschichten.
Gefallen hat mir, dass es sich um eine ganz normale Durchschnittsfamilie handelt. Allerdings ist zumindest die Sandwichtochter nicht gerade ein Sympathieträger, weil sie meint, alles in der Familie nach ihrem Willen ausrichten zu müssen. Da sich dieses Muster immer wiederholt, hat mich das Lesen mit der Zeit gelangweilt, besonders als dann die beiden Geschwister erneut auf einige Vorkommnisse eingehen, die bereits im ersten Teil ausführlich zur Sprache kamen. Gewöhnungsbedürftig fand ich die vielen Spitznamen, mit denen die Romanfiguren bedacht werden. Ihre eigentlichen Vornamen, mit denen sie im Klappentext eingeführt werden, sind kaum noch zu lesen.
Für Lesende mit Interesse an Familiengeschichten.