Spannender Perspektivwechsel

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goldloeckchen Avatar

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Der Roman "Geschwister" handelt von drei Geschwistern im erwachsenen Alter, die sowohl ihren Vater verlieren als auch Ihre Mutter. Die Zeit ist nicht einfach für die Geschwister, schnell entstehen bzw. tauchen tiefgreifende Konflikte wieder auf.

Besonders dabei ist die Erzählweise. Der Leser taucht nacheinander in die Gedankenwelt von jedem "Kind". Dabei geht sie in die Erinnerungen aus der Kindheit und in die Zeit zwischen dem Tod von dem Vater und der Mutter. Die drei Geschwister werden hier sehr charaktervoll und authentisch beschrieben. Ich finde hier die Ausarbeitung der Autorin sehr gelungen. Auch sind die Dialoge und Konflikte sehr glaubhaft geschildert. Das Buch ist durch die drei Perspektiven recht lang geworden. Mich hat das nicht gestört und es wurde auch nicht langweilig. Ab und zu wäre ich gerne physisch in die Geschichte eingetaucht und hätte der Familie gern geholfen. Als Leser kann ich auf alle Fälle verinnerlichen, dass es wichtig ist auch die Perspektive des Anderen anzuhören. Gerade innerhalb der Familie oder beim Partner macht man das zu wenig.

Für mich gibt es eine große Weiterempfehlung und das Buch gehört zu meinen Highlights des Jahres.