Tragisch
Ulrika, Andrea und Rasmus sind Geschwister. Sie alle sind erwachsen. Die Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit sind sehr unterschiedlich. Jedes der drei Kinder berichtet aus seiner Sicht von den prägendsten Momenten.
So wird das Empfinden jedes einzelnen Geschwisterkinds sehr begreiflich. Gemeinheiten und Missverständnisse zwischen den Geschwistern werden plausibel und scheinen beinahe zwingend. Tragischerweise liegen all die guten Momente, die es zwischen ihnen gab, schon Jahrzehnte zurück.
Schwer erträglich fand ich Andrea, die Mittlere, die im Buch den größten Raum einnimmt. Sie scheint sehr engagiert für das, was sie unter Familie versteht. Sie reißt alles an sich und macht sich damit selber den größten Stress. Aber es fehlen ihr wesentliche Informationen über ihre Kindheit, die die ältere Schwester besitzt. Der später Geborene hat wiederum eine ganz andere Sicht.
Mir kam das alles sehr realistisch vor. Die Hauptpersonen sind glaubhaft, selbst Andrea. Zum Ende hin entsteht eine Zuspitzung, die weh tut.
Für ein besseres Verständnis der kompletten Geschichte fehlte mir die Sicht der Mutter.
So wird das Empfinden jedes einzelnen Geschwisterkinds sehr begreiflich. Gemeinheiten und Missverständnisse zwischen den Geschwistern werden plausibel und scheinen beinahe zwingend. Tragischerweise liegen all die guten Momente, die es zwischen ihnen gab, schon Jahrzehnte zurück.
Schwer erträglich fand ich Andrea, die Mittlere, die im Buch den größten Raum einnimmt. Sie scheint sehr engagiert für das, was sie unter Familie versteht. Sie reißt alles an sich und macht sich damit selber den größten Stress. Aber es fehlen ihr wesentliche Informationen über ihre Kindheit, die die ältere Schwester besitzt. Der später Geborene hat wiederum eine ganz andere Sicht.
Mir kam das alles sehr realistisch vor. Die Hauptpersonen sind glaubhaft, selbst Andrea. Zum Ende hin entsteht eine Zuspitzung, die weh tut.
Für ein besseres Verständnis der kompletten Geschichte fehlte mir die Sicht der Mutter.