Unterschiedliche Blickwinkel

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lesefrau Avatar

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Die Geschwister Andrea, Ulrika und Rasmus treffen nach dem unerwarteten Tod des Vaters in ihrem Elternhaus aufeinander, um den Geburtstag ihrer Mutter zu feiern.
Nach und nach treten Rivalitäten, Verletzungen und unterschiedliche Wahrnehmungen und Wahrheiten ans Licht.
Moa Herngren widmet jedem, der Geschwister einen eigenen Abschnitt und erzählt die jeweilige Sicht der Geschehnisse verständlich und nachvollziehbar. Es gelingt ihr aufzuzeigen, wie subjektiv Erinnerungen an Geschehnisse sind und wie unterschiedlich diese bewertet werden.
Spannend fand ich, dass Andrea, die ziemlich aktiv ist und vieles bestimmt, was bei ihren Geschwistern nicht nur gut ankommt, im Buch den längsten Abschnitt bekommt und Rasmus, der sich oft nicht gesehen und wahrgenommen fühlt, auch im Roman den kürzesten Teil erhält. Der Roman liest sich leicht und die Spannung um ein wohlgehütetes Familiengeheimnis löst begleitet die Lesenden bis zum Schluss.
Mich hat die Geschichte interessiert, aber dennoch nicht ganz gepackt.