Familienleben in einer zweigeteilten Welt
Wir lesen hier über das Leben als Gebirgler. Sie gehören einerseits zu den Tschechen, andererseits zu den Deutschen. Alle sprechen Tschechisch und Deutsch und wenden es nach Belieben und Notwendigkeit perfekt an. Wir lernen die Familie Hollmann kennen. Die Familie lebt im Riesengebirge. Es ist die Zeit nach dem Großen Krieg. Menschen kämpfen ums Überleben. Kinder werden geboren, viele sterben. Viele Menschen sind arm. Hauptperson ist das Mädchen Zdenka. Sie ist verliebt und entdeckt ihren heranwachsenden Körper. Sie lernt Skifahren und dass es dabei auf die Hüften ankommt. Wir sind im deutschen Hohenelbe und im tschechischsprachigen Starkenbach. Hans wechselt seine Sprachen. Er ist schon als Junge ein gewiefter Geschäftsmann. Mit Erzählungen seiner Familie – arm, und mit siebzehn Kindern – alles gelogen, verkauft er seine Beeren. Wir befinden uns im Riesengebirge und die Rede ist von Preußen – ganz woanders.
Diese geschichtlichen Hintergründe erfahren wir wie beiläufig durch Gespräche der Erwachsenen
Amalia Hollmann hadert mit ihrer Schwiegermutter. Sie denkt ständig darüber nach, wo sie eine Kuh herbekommt. Denn nur Milch macht starke Knochen. Im Ganzen ist dies eine Leseprobe, die verspricht, mehr über das Schicksal von Tschechen, Deutschen und Sudetendeutschen zwischen Kriegen des 20. Jahrhunderts zu erfahren.
Diese geschichtlichen Hintergründe erfahren wir wie beiläufig durch Gespräche der Erwachsenen
Amalia Hollmann hadert mit ihrer Schwiegermutter. Sie denkt ständig darüber nach, wo sie eine Kuh herbekommt. Denn nur Milch macht starke Knochen. Im Ganzen ist dies eine Leseprobe, die verspricht, mehr über das Schicksal von Tschechen, Deutschen und Sudetendeutschen zwischen Kriegen des 20. Jahrhunderts zu erfahren.