Absolutes Highlight 2026.
Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und habe es dann ganz bewusst als Lektüre mit in den Urlaub genommen - es ging nämlich nach Tschechien, genau genommen nach Westböhmen, wo die deutsch-tschechische Grenze verläuft. Zwar ist das nicht direkt die Region der Romanhandlung, dennoch ging es mir sehr nahe, beim Lesen des Romans an der deutsch-tschechischen Grenze zu sein.
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und bewegt. Die knapp 900 Seiten fliegen dank der sehr kurzen Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven nur so dahin. Der Roman behandelt in sehr bewegender Weise die Schicksale der Menschen im Riesengebirge von vor dem 1. Weltkrieg bis in die 50er Jahre hinein. In Benetzko leben schon immer Tschechen und Deutsche zusammen. Sie gehen zusammen zur Schule, sie streiten und diskutieren, sie versöhnen und lieben sich. Sie heiraten, bekommen Kinder, sie sterben. So nimmt das Leben seinen Lauf, auch das der Freundinnen Anezka und Zdenka. Meisterhaft verbindet die Autorin die Geschichte dieser Grenzregion mit den individuellen Schicksalen ihrer Familien und der Menschen um sie herum. "Geteiltes Haus" ist das Soziogramm eines Dorfes, das in den geschichtlichen Wirren der Jahrzehnte immer mehr aus den Fugen gerät. Freunde werden zu Feinden, der eine denunziert und profitiert, der andere leistet Widerstand und bangt um seine Existenz. Absolut beängstigend zu lesen war der Aufstieg der NSDAP und wie dieser in den Köpfen sowohl kleiner als auch machthabender Leute sein Gift verstreute.
Dieses Buch lässt Geschichte lebendig werden. Man fiebert mit den Figuren mit, gewinnt sie lieb, verabscheut sie und kann dabei niemals aufhören atemlos weiterzulesen. Und zu googeln, denn einiges hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Für mich ein absolutes Highlight 2026, das ich im Herzen behalten und auf jeden Fall nochmal lesen möchte.
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und bewegt. Die knapp 900 Seiten fliegen dank der sehr kurzen Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven nur so dahin. Der Roman behandelt in sehr bewegender Weise die Schicksale der Menschen im Riesengebirge von vor dem 1. Weltkrieg bis in die 50er Jahre hinein. In Benetzko leben schon immer Tschechen und Deutsche zusammen. Sie gehen zusammen zur Schule, sie streiten und diskutieren, sie versöhnen und lieben sich. Sie heiraten, bekommen Kinder, sie sterben. So nimmt das Leben seinen Lauf, auch das der Freundinnen Anezka und Zdenka. Meisterhaft verbindet die Autorin die Geschichte dieser Grenzregion mit den individuellen Schicksalen ihrer Familien und der Menschen um sie herum. "Geteiltes Haus" ist das Soziogramm eines Dorfes, das in den geschichtlichen Wirren der Jahrzehnte immer mehr aus den Fugen gerät. Freunde werden zu Feinden, der eine denunziert und profitiert, der andere leistet Widerstand und bangt um seine Existenz. Absolut beängstigend zu lesen war der Aufstieg der NSDAP und wie dieser in den Köpfen sowohl kleiner als auch machthabender Leute sein Gift verstreute.
Dieses Buch lässt Geschichte lebendig werden. Man fiebert mit den Figuren mit, gewinnt sie lieb, verabscheut sie und kann dabei niemals aufhören atemlos weiterzulesen. Und zu googeln, denn einiges hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Für mich ein absolutes Highlight 2026, das ich im Herzen behalten und auf jeden Fall nochmal lesen möchte.