Interessanter Blickwinkel auf deutsch-tschechische Geschichte
„Geteiltes Haus“ von Alice Horáčková ist eine beeindruckende Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert der Bevölkerung in Sudetendeutschland in Tschechien erzählt. Es erinnert mich an „Das achte Leben“ von Nino Haratischwili, denn beide erzählen über mehrere Generationen und machen Geschichte lebendig, besonders weil ich persönlichen Bezug dazu habe.
Die tschechische Sichtweise auf ein sehr deutsches Kapitel macht es nochmal eindrucksvoller.
Die Figuren wachsen über die Zeit, und es wird sehr deutlich, wie es auf der einen Seite eingefleischte Nazis gab, aber auch entschlossene Widerstandskämpfer. Die Reaktionen der tschechischen Bevölkerung werden dabei wirklich gut herausgearbeitet.
Das Buch lässt sich dank der kurzen Kapitel leicht lesen, auch wenn gelegentlich Zeitsprünge etwas verwirren. Trotzdem bleibt es emotional stark und zeigt, wie Geschichte im Alltag der Menschen nachhallt.
Die tschechische Sichtweise auf ein sehr deutsches Kapitel macht es nochmal eindrucksvoller.
Die Figuren wachsen über die Zeit, und es wird sehr deutlich, wie es auf der einen Seite eingefleischte Nazis gab, aber auch entschlossene Widerstandskämpfer. Die Reaktionen der tschechischen Bevölkerung werden dabei wirklich gut herausgearbeitet.
Das Buch lässt sich dank der kurzen Kapitel leicht lesen, auch wenn gelegentlich Zeitsprünge etwas verwirren. Trotzdem bleibt es emotional stark und zeigt, wie Geschichte im Alltag der Menschen nachhallt.