Sudentenland
Dieser Roman beginnt zu einer Zeit vor dem „Großen Krieg“, als die Familien oft noch viele Kinder bekamen. Wie Albert und Amalie Hollmann aus dem Riesengebirge, von deren zehn Kindern nur fünf überlebten. Das Schicksal dieser Familie begleiten wir vom Kaiserreich über die Erste Tschechoslowakei bis zur Ausweisung der Deutschen aus dem Land.
Alice Horácková wurde 1980 in Prag geboren und studierte Sozialwissenschaften an der Karls-Universität. „Geteiltes Haus“ ist ihr erstes ins Deutsche übersetze Buch. Darin erzählt sie anhand des Familienschicksals politische Geschichte und taucht tief ein in all die Querelen und Ungerechtigkeiten, die das Leben der Menschen erschwerten. Ganze Familien wurde damals in zwei Lager gespalten; die einen stellten sich auf die Seite der tschechoslowakischen Bevölkerung, die anderen nahmen die deutsche Position ein.
Mich hat das Buch – vor allem die politische Situation unter Hitler, die mit einigen Dokumenten belegt ist - sehr aufgewühlt und zu weiterer Recherche animiert. Alles anhand einer realen Familienchronik zu erzählen, war ein guter Schachzug der Autorin, denn dadurch ließen sich die Zusammenhänge sehr authentisch nachverfolgen.
Fazit: Wer mehr über die Geschichte der aus der Tschechoslowakei Vertriebenen erfahren will, ist hier sehr gut aufgehoben! Allerdings braucht man ab und zu ein dickes Fell, um die Situation ertragen zu können.
Alice Horácková wurde 1980 in Prag geboren und studierte Sozialwissenschaften an der Karls-Universität. „Geteiltes Haus“ ist ihr erstes ins Deutsche übersetze Buch. Darin erzählt sie anhand des Familienschicksals politische Geschichte und taucht tief ein in all die Querelen und Ungerechtigkeiten, die das Leben der Menschen erschwerten. Ganze Familien wurde damals in zwei Lager gespalten; die einen stellten sich auf die Seite der tschechoslowakischen Bevölkerung, die anderen nahmen die deutsche Position ein.
Mich hat das Buch – vor allem die politische Situation unter Hitler, die mit einigen Dokumenten belegt ist - sehr aufgewühlt und zu weiterer Recherche animiert. Alles anhand einer realen Familienchronik zu erzählen, war ein guter Schachzug der Autorin, denn dadurch ließen sich die Zusammenhänge sehr authentisch nachverfolgen.
Fazit: Wer mehr über die Geschichte der aus der Tschechoslowakei Vertriebenen erfahren will, ist hier sehr gut aufgehoben! Allerdings braucht man ab und zu ein dickes Fell, um die Situation ertragen zu können.