Über Grenzen hinweg
Mir hat die Geschichte um die beiden Frauen Zdenka und Anežka sehr gut gefallen.
Gut beschrieben von der Autorin fand ich, dass das Verhalten der beiden und auch der anderen handelnden Personen von den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt war. Es fiel mir anfänglich schwer, besonders Zdenkas recht offene Art den Männern gegenüber anders als naiv zu interpretieren. Aber dieses Adjektiv wird ihr nicht gerecht. Es ist nicht ihre Schuld, dass das Bildungsniveau damals unterirdisch war und in den Dörfern und Familien Personen oft sehr einsam sein konnten, weil der Kampf um das tägliche Brot wichtiger war, als Befindlichkeiten.
Da der Roman die Lebensgeschichte der beiden Frauen beleuchtet, werden viele Jahre besprochen. Ich hätte mir hin und wieder ein Personenverzeichnis, eventuell nach Jahrzehnten oder Ereignissen geordnet, gewünscht. Aber ich kam auch so zurecht.
Die gesellschaftlichen Veränderungen werden durch die Beschreibung der Personen verständlich und greifbar. Das hat mir sehr gut gefallen.
Die beiden genannten Frauen wachsen im Roman.
Ich würde diesen Roman auf keinen Fall zur Trivialliteratur zählen. Wer hier einen Strandschmöker erwartet, ist definitiv falsch. Aber wer über geschichtliche Ereignisse im Kontext mit den Menschen lesen möchte, ist hier richtig. Dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Gut beschrieben von der Autorin fand ich, dass das Verhalten der beiden und auch der anderen handelnden Personen von den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt war. Es fiel mir anfänglich schwer, besonders Zdenkas recht offene Art den Männern gegenüber anders als naiv zu interpretieren. Aber dieses Adjektiv wird ihr nicht gerecht. Es ist nicht ihre Schuld, dass das Bildungsniveau damals unterirdisch war und in den Dörfern und Familien Personen oft sehr einsam sein konnten, weil der Kampf um das tägliche Brot wichtiger war, als Befindlichkeiten.
Da der Roman die Lebensgeschichte der beiden Frauen beleuchtet, werden viele Jahre besprochen. Ich hätte mir hin und wieder ein Personenverzeichnis, eventuell nach Jahrzehnten oder Ereignissen geordnet, gewünscht. Aber ich kam auch so zurecht.
Die gesellschaftlichen Veränderungen werden durch die Beschreibung der Personen verständlich und greifbar. Das hat mir sehr gut gefallen.
Die beiden genannten Frauen wachsen im Roman.
Ich würde diesen Roman auf keinen Fall zur Trivialliteratur zählen. Wer hier einen Strandschmöker erwartet, ist definitiv falsch. Aber wer über geschichtliche Ereignisse im Kontext mit den Menschen lesen möchte, ist hier richtig. Dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.