Zerbrochen
Wenn man im Riesengebirge oder im Erzgebirge unterwegs ist, begegnen sie einem immer wieder. Die Zeugen vergangener Generationen aus einer Zeit, wo sie dem kargen Boden Ernten abtrotzten, sich um ihre Tiere sorgten, ihre Familien versorgten. In Orten wie Königsmühle kann man die vergangene Zeit spüren. Auch wenn Alice Horáckovás Buch im Riesengebirge spielt, dieses Drama, dass Dorfgemeinschaften und Familien entzweite, ereignete sich an all diesen Orten.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin anhand der Freundschaft der beiden Mädchen Zdenka und Anezka die damalige Zeit wiedergibt, und zwar aus der Sicht der einfachen Leute – der Dorfgemeinschaft, wo vielmals ganz andere Dinge im Vordergrund standen und nicht die Politik. Aber diese streckte ihre Tentakel auch in diese Dörfer aus und aus Freunden wurden Konkurrenten, Spione – all die hässlichen Seiten zeigten sich. Und ich habe immer mehr verstanden, wie es zu dem Bruch; dem Hass gekommen ist. Einfach aus den Handlungen der Einwohner. Die einen hilflos, die anderen Gewinner bis sich das Blatt wendete und was blieb übrig?
Ein Buch, dass ich lange wirken lassen musste. Es ist traurig, es war zum Teil verstörend, aber es öffnet die Augen und mahnt eindringlich mit leiser Stimme. Der Schreibstil ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist zum einen erzählend, hält sich aber kaum mit großen Bildern aus. Zum Teil klingt er wie eine monotone Zeugenaussage.
Mir hat es sehr gut gefallen und beim nächsten Besuch in der Region werde ich vielleicht einen Hauch eines Echos diesen Romans spüren.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin anhand der Freundschaft der beiden Mädchen Zdenka und Anezka die damalige Zeit wiedergibt, und zwar aus der Sicht der einfachen Leute – der Dorfgemeinschaft, wo vielmals ganz andere Dinge im Vordergrund standen und nicht die Politik. Aber diese streckte ihre Tentakel auch in diese Dörfer aus und aus Freunden wurden Konkurrenten, Spione – all die hässlichen Seiten zeigten sich. Und ich habe immer mehr verstanden, wie es zu dem Bruch; dem Hass gekommen ist. Einfach aus den Handlungen der Einwohner. Die einen hilflos, die anderen Gewinner bis sich das Blatt wendete und was blieb übrig?
Ein Buch, dass ich lange wirken lassen musste. Es ist traurig, es war zum Teil verstörend, aber es öffnet die Augen und mahnt eindringlich mit leiser Stimme. Der Schreibstil ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist zum einen erzählend, hält sich aber kaum mit großen Bildern aus. Zum Teil klingt er wie eine monotone Zeugenaussage.
Mir hat es sehr gut gefallen und beim nächsten Besuch in der Region werde ich vielleicht einen Hauch eines Echos diesen Romans spüren.