Kontrolle hat ihren Preis
Alexandra-Maria Pipos erzählt von Johanna, einer jungen Unternehmensberaterin, deren Alltag von Arbeit, Ehrgeiz und Selbstoptimierung geprägt ist. Sport, Podcasts und lange Arbeitstage gehören für sie genauso dazu wie der Wunsch, beruflich voranzukommen. Gleichzeitig begleiten sie die Erwartungen ihrer rumänischen Familie und die Sorgen um die Gesundheit ihrer Eltern. Schon die ersten Seiten vermitteln, wie sehr sie versucht, alles unter Kontrolle zu halten.
Johanna war mir schnell als Figur nah. Nach außen wirkt sie diszipliniert und zielstrebig, gleichzeitig scheint sie ständig unter Spannung zu stehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich das nicht in großen Dramen zeigt, sondern in vielen kleinen Momenten. Der Fleck an der Zimmerdecke, der Konkurrenzkampf im Büro oder die Gespräche mit ihrer Mutter machen ihre innere Unruhe greifbar.
Vor allem die Szenen mit ihrer Familie sind mir im Gedächtnis geblieben. Die Telefonate mit ihrer Mutter zeigen, wie unterschiedlich beide denken und wie eng sie trotzdem miteinander verbunden sind. Dabei geht es nicht nur um Herkunft oder Traditionen, sondern auch um Verantwortung und die Frage, welchen Erwartungen man gerecht werden möchte.
Der Roman braucht keine spektakulären Ereignisse, um Spannung aufzubauen. Viele Szenen wirken auf den ersten Blick ganz alltäglich und haben bei mir trotzdem etwas ausgelöst. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass Johanna irgendwann an ihre Grenzen kommen muss.
Genau das interessiert mich nach der Leseprobe am meisten. Wie lange hält sie diesem Druck noch stand? Und was passiert, wenn ihr sorgfältig aufgebautes Leben aus dem Gleichgewicht gerät?
Die Leseprobe hat bei mir vor allem wegen ihrer glaubwürdigen Hauptfigur und der ruhigen, dichten Atmosphäre einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich möchte unbedingt weiterlesen.
Johanna war mir schnell als Figur nah. Nach außen wirkt sie diszipliniert und zielstrebig, gleichzeitig scheint sie ständig unter Spannung zu stehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich das nicht in großen Dramen zeigt, sondern in vielen kleinen Momenten. Der Fleck an der Zimmerdecke, der Konkurrenzkampf im Büro oder die Gespräche mit ihrer Mutter machen ihre innere Unruhe greifbar.
Vor allem die Szenen mit ihrer Familie sind mir im Gedächtnis geblieben. Die Telefonate mit ihrer Mutter zeigen, wie unterschiedlich beide denken und wie eng sie trotzdem miteinander verbunden sind. Dabei geht es nicht nur um Herkunft oder Traditionen, sondern auch um Verantwortung und die Frage, welchen Erwartungen man gerecht werden möchte.
Der Roman braucht keine spektakulären Ereignisse, um Spannung aufzubauen. Viele Szenen wirken auf den ersten Blick ganz alltäglich und haben bei mir trotzdem etwas ausgelöst. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass Johanna irgendwann an ihre Grenzen kommen muss.
Genau das interessiert mich nach der Leseprobe am meisten. Wie lange hält sie diesem Druck noch stand? Und was passiert, wenn ihr sorgfältig aufgebautes Leben aus dem Gleichgewicht gerät?
Die Leseprobe hat bei mir vor allem wegen ihrer glaubwürdigen Hauptfigur und der ruhigen, dichten Atmosphäre einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich möchte unbedingt weiterlesen.