Das Leben als to do
Das Cover gefällt mir gut, es wirkt an sich in sich ruhend und im Glauben. Die Geschichte dazu steht jedoch in vollem Kontrast.
Ioana ist voll mit To Do´s und Ansprüchen. Welche davon ihre sind, kann sie nur schwer erkennen. Da ist ihr Job und die Chance auf eine attraktive Beförderung. Für ihren Chef und die Firma reißt sie sich den Arsch auf, kennt kein Nein, nur "ja" und "klar, mach ich". Doch als ihr Großvater im Sterben liegt kommt ihr Kartenhaus ins Wackeln. Die unfertige Wohnung schreit nach einem Zuhause, ihre Eltern nach Aufmerksamkeit, die Familie in Rumänien hat Erwartungen- jetzt wo Großvater stirbt. Dazu der (Aber-)Glaube und fest verankerte Glaubenssätze, mit denen sie sich nicht identifizieren kann, die aber wirken.
Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen, das ging gut von der Hand. Die eingeflossenen Sichtweisen der Heiligen sind gewöhnungsbedürftig, geben aber einen weiteren spannenden Blick aufs Geschehen und die Geschichten der Protagonisten. Ioana ist teilweise etwas doll gefangen in den Ansprüchen Anderer und ihrer selbst, setzt keine Grenzen und das hat mich streckenweise genervt. Sie scheint zum Ende hin etwas mehr Grenzen zu setzen, die endgültige Entwicklung bleibt offen.
Ein Buch über Grenzen, Machtmissbrauch, familiäre und kulturelle Strukturen, (anerzogene) Glaubenssätze und das Abarbeiten an den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen.
Ioana ist voll mit To Do´s und Ansprüchen. Welche davon ihre sind, kann sie nur schwer erkennen. Da ist ihr Job und die Chance auf eine attraktive Beförderung. Für ihren Chef und die Firma reißt sie sich den Arsch auf, kennt kein Nein, nur "ja" und "klar, mach ich". Doch als ihr Großvater im Sterben liegt kommt ihr Kartenhaus ins Wackeln. Die unfertige Wohnung schreit nach einem Zuhause, ihre Eltern nach Aufmerksamkeit, die Familie in Rumänien hat Erwartungen- jetzt wo Großvater stirbt. Dazu der (Aber-)Glaube und fest verankerte Glaubenssätze, mit denen sie sich nicht identifizieren kann, die aber wirken.
Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen, das ging gut von der Hand. Die eingeflossenen Sichtweisen der Heiligen sind gewöhnungsbedürftig, geben aber einen weiteren spannenden Blick aufs Geschehen und die Geschichten der Protagonisten. Ioana ist teilweise etwas doll gefangen in den Ansprüchen Anderer und ihrer selbst, setzt keine Grenzen und das hat mich streckenweise genervt. Sie scheint zum Ende hin etwas mehr Grenzen zu setzen, die endgültige Entwicklung bleibt offen.
Ein Buch über Grenzen, Machtmissbrauch, familiäre und kulturelle Strukturen, (anerzogene) Glaubenssätze und das Abarbeiten an den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen.