Es ist nie genug – Sehr empfehlenswerte Lektüre!

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hornita Avatar

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Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist frisch und spritzig und betont die Intensität der Geschichte. Sie ist realistisch und nachvollziehbar. Man spürt, dass die Autorin weiß, wovon sie spricht. Aus der Perspektive von Ioana wird geschildert, wie sie sich zwischen ihrem Beruf und den Erwartungen ihrer Familie zerreißt. Zwischendurch erzählen in kurzen Episoden Ikonen und Heiligenfiguren, die Familienmitglieder schon lange begleiten, ihre Beobachtungen und Gedanken. Das war ein innovativer, erfrischender Perspektivwechsel, denn so erfährt man viel Intimes, auch über andere Charaktere. Ioanas Kampf scheint speziell, ist aber bestimmt auf viele Personen in ähnlicher Lage übertragbar. Die Hoffnung der Eltern und Verwandten auf ein besseres Leben in einem anderen Land soll erfüllt werden, gleichzeitig liegen die Lebenswelten so weit auseinander, dass Verständnis kaum möglich ist. Die Autorin schafft es, dieses universelle Dilemma meisterhaft auf den Punkt zu bringen. Der Generationen- und Kulturkonflikt wird einfühlsam und authentisch erzählt, ich empfehle dieses Buch gerne weiter.