Heimat, Familie und Karriere
Ioana ist mit ihren Eltern als Kind aus Rumänien nach Deutschland gezogen. Mittlerweile ist sie erwachsen und arbeitet als engagierte Senior Consulterin bei einer Marketingfirma. Hobbies und Freunde hat sie keine, dafür nimmt ihr Job viel zu viel Raum ein. Selbst ihre gemietete Wohnung ist noch so gut wie leer. Als unerwartet ihr Großvater stirbt, muss Ioana nach Rumänien reisen, um an der Beerdigung teilzunehmen. Dabei wird sie mit ihrer Herkunft, die sie in ihrem Leben in Deutschland immer zu verdrängen versucht, konfrontiert.
Das Buch hat mich überrascht, da die Autorin gleich zwei große Themen anspricht und trotzdem keines der beiden in ihrem Roman zu kurz kommt. Allen voran das Thema Heimat. Während dies für Ioana, die sich in Deutschland nur Johanna rufen lässt, ein rotes Tuch zu sein scheint, werden Herkunft und Traditionen von ihrer rumänischen Familie zelebriert. Man spürt, dass sie sich nicht mehr in ihrem Herkunftsland Zuhause fühlt, gleichzeitig in Deutschland aber das Gefühl, sich als "Person mit Migrationshintergrund" immer beweisen zu müssen. Dazu passend das Thema Karriere. Ioana ist extrem ehrgeizig und eine Ja-Sagerin. Ihr ist es wichtig, dass andere sehen, wie erfolgreich sie in ihrem Job ist und überschreitet dabei ihre eigenen Grenzen. Man kann ihr quasi über die Schultern schauen, wie sie ins Burnout schlittert. Beides Themen, die hochaktuell sind und mit der Protagonistin perfekt abgebildet wurden.
Ioana war mir zwar nicht immer sympathisch, aber als Figur war sie durchwegs authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die Nebenfiguren, wie etwa ihre Cousine Luci, sind mir dagegen auch schon nafh wenigen Szenen and Herz gewachsen. Die Autorin schafft es jedenfalls sehr gut, den Figuren Leben einzuhauchen und hätte das Buch noch einige Seiten mehr gehabt, hätte ich das sehr begrüßt, da ich mich noch nicht von den Figuren verabschieden wollte.
Fazit: Ein spannend geschriebenes Buch, das mit interessanten Figuren und hochaktuellen Themen überzeugt.
Das Buch hat mich überrascht, da die Autorin gleich zwei große Themen anspricht und trotzdem keines der beiden in ihrem Roman zu kurz kommt. Allen voran das Thema Heimat. Während dies für Ioana, die sich in Deutschland nur Johanna rufen lässt, ein rotes Tuch zu sein scheint, werden Herkunft und Traditionen von ihrer rumänischen Familie zelebriert. Man spürt, dass sie sich nicht mehr in ihrem Herkunftsland Zuhause fühlt, gleichzeitig in Deutschland aber das Gefühl, sich als "Person mit Migrationshintergrund" immer beweisen zu müssen. Dazu passend das Thema Karriere. Ioana ist extrem ehrgeizig und eine Ja-Sagerin. Ihr ist es wichtig, dass andere sehen, wie erfolgreich sie in ihrem Job ist und überschreitet dabei ihre eigenen Grenzen. Man kann ihr quasi über die Schultern schauen, wie sie ins Burnout schlittert. Beides Themen, die hochaktuell sind und mit der Protagonistin perfekt abgebildet wurden.
Ioana war mir zwar nicht immer sympathisch, aber als Figur war sie durchwegs authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die Nebenfiguren, wie etwa ihre Cousine Luci, sind mir dagegen auch schon nafh wenigen Szenen and Herz gewachsen. Die Autorin schafft es jedenfalls sehr gut, den Figuren Leben einzuhauchen und hätte das Buch noch einige Seiten mehr gehabt, hätte ich das sehr begrüßt, da ich mich noch nicht von den Figuren verabschieden wollte.
Fazit: Ein spannend geschriebenes Buch, das mit interessanten Figuren und hochaktuellen Themen überzeugt.