Leben im Hamsterrad

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insel Avatar

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Ioana ist eine junge Frau, die als Consultant arbeitet, nachdem es mit dem Jurastudium nur bedingt funktioniert hat. Ihre Eltern stammen aus Rumänien und auch sie hat dort die Sommer in ihrer Kindheit verbracht. Ioana lebt für ihre Arbeit, lässt sich dort ausbeuten ohne das es ihr richtig bewusst wird, denn sie selber fordert auch alles von sich einschließlich der Optimierung ihres Körpers, in dem sie an einer virtuellen Sportchallenge teilnimmt. Ioana unterstützt mit ihrem Geld ihre Eltern, die in Deutschland leben, da die Mutter weniger arbeiten kann, da sie den kranken Vater pflegen muss. Geld, Erfolg und Familie, dann sind die Themen des Romans und Ioana bricht fast unter den Anforderungen der Familie, ihrer Umwelt und an ihren eigenen Anforderungen zusammen. Als es mit dem kranken Großvater in Rumänien zu Ende geht, erwartet jeder, dass sie dorthin reist und ioana macht das, was man von ihr fordert.
Mich hat die Geschichte schockiert, denn ich konnte es kaum glauben, dass keiner auf Ioana Rücksicht nimmt und habe mich gefragt, wie sie es geschafft hat, überhaupt durch die Schule und das Studium zu kommen. Ioana ist also eine starke Person - auch wenn es auf den ersten Blick nicht so ausschaut - aber glücklich ist sie überhaupt nicht. Glück und Liebe kommt in dem Roman nur indirekt vor. Bei den vielen Verwandten mit ihren Problemen und Verhalten habe ich den Überblick verloren. Der Roman wird auf der Rückseite des Buches als temporeich und humorvoll angepriesen. Mir ist das Lachen eher im Halse steckengeblieben, denn Humor war sehr schwarz. Für mich war die Geschichte eher traurig, denn vor lauter ....ich muss das alles schaffen.... bleibt das Leben von Ioana auf der Strecke oder vielmehr gibt es gar kein schönes Leben.
2 Sterne, da mir die Figuren im Roman alle fremd blieben und ich auch mit dem Ende hadere.