Leben unter Druck
Ioana steht kurz vor dem ersehnten Karrieresprung, doch der tägliche Leistungsdruck bringt sie an die Grenze zum Burnout. Als mitten im entscheidenden Kundenpitch ihr Großvater in Rumänien stirbt, lässt sie alles stehen und fliegt überstürzt in ihre alte Heimat. Doch auch dort ist die Verwandtschaft zerrissen; jede:r scheint unter der Last eigener Geheimnisse und Sorgen zu tragen. Währenddessen wächst der Druck aus der deutschen Firmenzentrale unaufhaltsam weiter und im Raum steht die Frage: Was zählt im Leben wirklich?
Der Roman hat sehr viele Ebenen und viel Tiefe, die noch lange nachwirkt. Gerade der Druck von der Arbeit ist als Leser deutlich zu spüren, und auch die Beschreibungen der Totenwache und der Familienangelegenheiten sind keine leichte Kost. Und trotzdem liest man das Buch in einem Schwung durch. Dass es einen so packt und mitnimmt, zeugt davon, dass die Autorin mit ihrer Sprache genau den richtigen Ton trifft.
Wenn man das Buch liest, sollte man in einer guten seelischen Verfassung sein, da es einen ansonsten runterziehen könnte – für die besinnliche Weihnachtszeit würde ich es daher nicht empfehlen. Ansonsten empfehle ich dieses Buch allen sehr, die kein typisches „Ende gut, alles gut“-Klischee suchen, sondern eine ehrliche, mehrschichtige Auseinandersetzung mit den Themen Leistungsdruck, Familie und Prioritäten im Leben.
Der Roman hat sehr viele Ebenen und viel Tiefe, die noch lange nachwirkt. Gerade der Druck von der Arbeit ist als Leser deutlich zu spüren, und auch die Beschreibungen der Totenwache und der Familienangelegenheiten sind keine leichte Kost. Und trotzdem liest man das Buch in einem Schwung durch. Dass es einen so packt und mitnimmt, zeugt davon, dass die Autorin mit ihrer Sprache genau den richtigen Ton trifft.
Wenn man das Buch liest, sollte man in einer guten seelischen Verfassung sein, da es einen ansonsten runterziehen könnte – für die besinnliche Weihnachtszeit würde ich es daher nicht empfehlen. Ansonsten empfehle ich dieses Buch allen sehr, die kein typisches „Ende gut, alles gut“-Klischee suchen, sondern eine ehrliche, mehrschichtige Auseinandersetzung mit den Themen Leistungsdruck, Familie und Prioritäten im Leben.