Was wirklich zählt
Ach, es ist wieder einmal ein Buch mit einer Geschichte, die auch meine persönlich sein könnte! Nur allzu gut kenne ich, wie es ist zwischen „etwas im Leben erreichen“ und „Family-Erwartungen first“ zu sein. So auch die Romanprotagonistin Ioana (so von ihrer Familie genannt) bzw. Johanna (so in ihrem Job genannt), die sich zwischen zwei Fronten aufreibt und nahezu kaputtmacht. Karriere, denn Höchstleistung ist alles, und fordernde Erwartungen der eigenen Familie, auch superwichtig, sind nicht immer kompatibel, davon kann Ioana (und ich ebenso) ein Liedchen singen. Auch als Ioanas Großvater in Rumänien stirbt, schellt der Stresspegel weiter nach oben. Den die pflichtbewusste und zielstrebige Heldin des Romans muss zur Beerdigung nach Rumänien. Hier merkt sie, dass sie gar nicht mehr so richtig „dazugehört“, das Land ist ihr fremd und das zermürbt sie zusätzlich. Zeitgleich mit der Beerdigung will Ioana ihre Beförderung im Job sichern. Dazu ist sie auch für Calls während der Zeremonie bereit.
In diesem Roman lernt der Leser eine Frau kennen, die sich zerreißt und zweiteilt – zwischen zwei Namen und Ländern, doch das Ziel ist es herauszufinden, was für einen wirklich das einzig Wichtige ist und wofür es sich tatsächlich loht die Herzensenergie aufzuwenden.
Ein sehr schöner Roman, der hier und da auch zum Schmunzeln führt. Gesamtbewertung: 4,5 Sterne
In diesem Roman lernt der Leser eine Frau kennen, die sich zerreißt und zweiteilt – zwischen zwei Namen und Ländern, doch das Ziel ist es herauszufinden, was für einen wirklich das einzig Wichtige ist und wofür es sich tatsächlich loht die Herzensenergie aufzuwenden.
Ein sehr schöner Roman, der hier und da auch zum Schmunzeln führt. Gesamtbewertung: 4,5 Sterne