Zwischen zwei Welten
"Gib mir alles" hat mich sehr gut unterhalten und hat Spaß gemacht zu lesen. Besonders die Figuren sind Alexandra-Maria Pipos hervorragend gelungen. Sie wirken authentisch, nahbar und so greifbar, dass ich mich schnell in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen konnte.
Der Roman liest sich durchweg flüssig. Die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, ohne Längen, aber auch ohne gehetzt zu wirken. Alles fügt sich stimmig zusammen und die Handlung bleibt jederzeit nachvollziehbar.
Die innere Zerrissenheit der Protagonistin Ioana ist auf jeder Seite spürbar. Sie versucht, den Erwartungen ihrer rumänischen Familie gerecht zu werden, während sie gleichzeitig in Deutschland um Anerkennung, Erfolg und Zugehörigkeit kämpft. Sie opfert sich auf, um der einen Welt zu entfliehen und findet doch in der anderen nie wirklich ihren Platz. Diese Ambivalenz hat die Autorin so eindringlich beschrieben, dass sie an manchen Stellen richtig wehgetan hat. Genau das wollte sie vermutlich erreichen, und bei mir ist ihr das absolut gelungen.
Der Roman liest sich durchweg flüssig. Die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, ohne Längen, aber auch ohne gehetzt zu wirken. Alles fügt sich stimmig zusammen und die Handlung bleibt jederzeit nachvollziehbar.
Die innere Zerrissenheit der Protagonistin Ioana ist auf jeder Seite spürbar. Sie versucht, den Erwartungen ihrer rumänischen Familie gerecht zu werden, während sie gleichzeitig in Deutschland um Anerkennung, Erfolg und Zugehörigkeit kämpft. Sie opfert sich auf, um der einen Welt zu entfliehen und findet doch in der anderen nie wirklich ihren Platz. Diese Ambivalenz hat die Autorin so eindringlich beschrieben, dass sie an manchen Stellen richtig wehgetan hat. Genau das wollte sie vermutlich erreichen, und bei mir ist ihr das absolut gelungen.