Zwischen zwei Welten
Ihr Debütroman ist der Autorin Alexandra-Maria Pipos sehr gut gelungen.
Ioana, bzw. Johanna hat es geschafft, ein Studium in Deutschland und nun ist sie gerade auf dem Weg nach oben. Ein toller Job mit guten Zukunftsaussichten und ein attraktives Gehalt stehen für sie bereit.
Ihre Eltern sind mit ihr als Kleinkind damals, nach Deutschland ausgewandert, sind fleißige Menschen, die sich anstrengen, doch erst für ihre Tochter Johanna lohnt es sich wirklich. Aber der Preis ist hoch, sie muss in dem Unternehmen, wo man viel von ihr hält und auf sie zählt, ständig verfügbar/abrufbar sein, gute Ideen haben, die Konkurrenz/Kollegen ausstechen, immer besser sein, als die anderen. Sie gibt alles!
Als die dann plötzlich in ihre Heimat nach Rumänien fliegen muss, um an der Beerdigung des Großvaters teilnehmen zu können, kippt der Vorsatz.
Das ganze Prozedere rund um den Tod, die Beerdigungsbräuche, das scheinheilige Getue der Angehörigen nimmt sie gefangen, sie muss sich dieser Familie stellen, ihre Lügen und ihre Tränen ertragen, sie muss Rede und Antwort stehen. Hat es sich gelohnt, dass die Eltern mir ihr damals ausgewandert sind? Ist alles perfekt, da wo sie jetzt lebt? Das Geld, ihre regelmäßigen Überweisungen jedenfalls wurden sehr dankbar angenommen und dennoch fehlt jetzt schon wieder Geld für die Grab des Opas.
Ioana sieht die Gegensätze zu ihrem jetzigen Leben, sie vergleicht.
Ein aufwühlender, intensiver und einfühlsamer Roman, der hinter die Fassade schaut, ein Buch, das sehr authentisch geschrieben wurde.
Wunderbar!
Ioana, bzw. Johanna hat es geschafft, ein Studium in Deutschland und nun ist sie gerade auf dem Weg nach oben. Ein toller Job mit guten Zukunftsaussichten und ein attraktives Gehalt stehen für sie bereit.
Ihre Eltern sind mit ihr als Kleinkind damals, nach Deutschland ausgewandert, sind fleißige Menschen, die sich anstrengen, doch erst für ihre Tochter Johanna lohnt es sich wirklich. Aber der Preis ist hoch, sie muss in dem Unternehmen, wo man viel von ihr hält und auf sie zählt, ständig verfügbar/abrufbar sein, gute Ideen haben, die Konkurrenz/Kollegen ausstechen, immer besser sein, als die anderen. Sie gibt alles!
Als die dann plötzlich in ihre Heimat nach Rumänien fliegen muss, um an der Beerdigung des Großvaters teilnehmen zu können, kippt der Vorsatz.
Das ganze Prozedere rund um den Tod, die Beerdigungsbräuche, das scheinheilige Getue der Angehörigen nimmt sie gefangen, sie muss sich dieser Familie stellen, ihre Lügen und ihre Tränen ertragen, sie muss Rede und Antwort stehen. Hat es sich gelohnt, dass die Eltern mir ihr damals ausgewandert sind? Ist alles perfekt, da wo sie jetzt lebt? Das Geld, ihre regelmäßigen Überweisungen jedenfalls wurden sehr dankbar angenommen und dennoch fehlt jetzt schon wieder Geld für die Grab des Opas.
Ioana sieht die Gegensätze zu ihrem jetzigen Leben, sie vergleicht.
Ein aufwühlender, intensiver und einfühlsamer Roman, der hinter die Fassade schaut, ein Buch, das sehr authentisch geschrieben wurde.
Wunderbar!