Explosiv

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wieselkatze Avatar

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Der Kontrast von neongrün und schwarz auf dem Cover vermittelt Einsamkeit. Es passt zum Titel und zur Leseprobe.

Die Leseprobe überzeugt mich:

Der Kunde Georg Kutowski, seine Gedanken, sein Verhalten, sein Erlebnis auf der noch intakten Tankstelle ziehen mich schnell in den Roman.

Sieben Jahre später:
Sowohl Joran, frisch aus dem Jugendknast, als auch Charu, Fotografin, ergeizig und pleite, haben eine eigene Erzählstimme und kommen der Leserschaft sehr nahe. Edda, das kleine Mädchen, wird kurz aus Charus Perspektive eingeführt, auch sie interessiert mich. An jedem der drei Figuren klebt Einsamkeit und Verzweiflung. Sie vermitteln den Eindruck, dass sie sich in einer Sackgasse befinden, dass sie ums Überleben kämpfen, dass sie für ein normales Leben alles tun würden. Bereits jetzt schon fühle ich mit ihnen. Ich will wissen, welches Schicksal sie in sich tragen.

Vor allem bin ich neugierig auf die Begegnung zwischen Joran, Charu und Edda. Ich sehe sie vor mir. Warum treffen sie ausgerechnet auf dem Lost Place Tankstelle aufeinander? Was passiert? Wie reagieren sie aufeinander? Und wie wird die Leiche im Schacht zu deren schicksalshaften Verbindung?

Ich stehe auf zwischenmenschliche Abgründe und bin gespannt, wohin mich Thomas Knüwer entführt.