Krimi stimmung

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rko9010 Avatar

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Die Geschichte beginnt mit Georg Kutowski, einem älteren Mann mit Rheuma, der an einer abgelegenen Tankstelle in Bockbach sein Auto waschen möchte. Während sein Wagen in der Waschstraße gereinigt wird, hört er Schreie aus dem Verkaufsraum. Er vermutet einen Überfall durch drei Jugendliche, die er zuvor beobachtet hat. Als er nachsehen will, rennt ihn einer der Täter über den Haufen. Es kommt zu einem Gerangel, bei dem Kutowski durch ein Messer am Bauch verletzt wird. Der Täter, ein junger Mann mit schwarzen Haaren und erschrockenen Augen, flieht. Kutowski überlebt, doch der Vorfall hinterlässt bleibende körperliche und seelische Schäden.
Einführung der Protagonistin: Charu (Gegenwart)

Sieben Jahre später lernen wir Charu kennen. Sie ist eine erfolgreiche „Urban Explorerin“ (Urbexerin), die mit Fotos und Videos von verlassenen Orten (Lost Places) ihr Geld auf TikTok und Instagram verdient. Ihr Markenzeichen ist eine mit Spiegelmosaik beklebte „Glitzerkatze“, die sie in ihren Aufnahmen als Alter Ego platziert, während sie selbst anonym bleibt.

Die Mission: Charu entdeckt den Eintrag einer stillgelegten Tankstelle (dieselbe, an der Kutowski überfallen wurde) auf einer Urbex-Karte. Da die Tankstelle aufgrund einer neuen Umgehungsstraße pleiteging, steht sie nun verfallen und eingezäunt da.

Der Dreh: Charu bricht nachts in das Gelände ein und bereitet in der alten Waschstraße eine Zeitrafferaufnahme vor. Sie platziert ihre Glitzerkatze auf einem Werkzeugwagen und lässt die Kamera für die Nacht allein zurück, um den Sonnenaufgang einzufangen.

Der Antagonist: Jorans Rückkehr

Parallel dazu wird die Geschichte von Joran erzählt, der gerade nach einer mehrjährigen Haftstrafe aus der JVA entlassen wurde. Er ist der junge Mann, der Kutowski damals niedergestochen hat.

Die Heimkehr: Sein Vater holt ihn wortkarg ab und bringt ihn zurück in die alte, muffige Wohnung. Die Beziehung ist von Wut und Schweigen geprägt.

Die Konfrontation: Kaum zu Hause, wird Joran mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Sein Vater hat Georg Kutowski eingeladen. Trotz bereits geleisteter Schmerzensgeldzahlungen fordern der Vater und Kutowski, dass Joran weiterhin zahlt – und zwar doppelt so viel wie bisher (200 Euro im Monat). Joran, der im Gefängnis eine Ausbildung zum Koch gemacht hat, fühlt sich in die Enge getrieben und weigert sich zunächst, da er weder Geld noch einen Job hat.