Außergewöhnlicher Krimi
Inhalt:
Joran ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden, zusammen mit zwei Freunden hat er vor 7 Jahren eine Tankstelle überfallen. Doch der Neustart gestaltet sich schwieriger als gedacht. Um sich finanziell über Wasser zu halten, beschließt er die Beute zu bergen, die er unweit der Tankstelle versteckt hat.. Aus dieser ist in der Zwischenzeit ein Lost Place geworden, doch obwohl sie so heruntergekommen ist, ist Joran in dieser Nacht nicht der einzige vor Ort. Charu, eine Urbexerin, und Edda, ein junges Mädchen in Schlafanzug, treiben sich ebenfalls auf dem Gelände herum. Und dann macht Joran eine grauenvolle Entdeckung: die Leiche seines besten Freunden und ehemaligen Komplizen Aras, liegt in genau jenem Kanalschacht, in der er damals die Beute versteckt hat.
Meine Meinung:
"Giftiger Grund" ist ein Stand-Alone-Krimi und mein erstes Buch des Autors Thomas Knüwer. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Vertonung mit unterschiedlichen Sprechern für die jeweiligen Erzählperspektiven sehr kurzweilig anzuhören, wodurch man beinahe durchs Buch fliegt. Wer einen klassischen Krimi mit Ermittler und der Suche nach einem Täter erwartet, wird hier jedoch enttäuscht. Definitiv ist dieses Buch anders als die typischen Vertreter seinen Genres, aber gerade dadurch auch lesens- bzw. hörenswert.
Die Stimmung ist zunehmend düster. Dazu trägt natürlich auch die heruntergekommene Tankstelle bei, um die man bei Nacht wohl normalerweise einen großen Bogen machen würde. Die Charaktere des Buches haben mir gut gefallen. Allen voran mit Joran habe ich sehr mitgefühlt. Er bemüht sich wirklich sehr wieder auf die Beine zu kommen, einen Job zu finden und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, allerdings werden ihm dabei von verschiedensten Seiten Steine in den Weg gelegt. Auch Charu hat mir gut gefallen, sie ist eine taffe junge Frau, aber mit ihren Urbexer-Videos bzw den damit verbundenen nächtlichen Besuchen abgelegener Lost Places bringt sie sich regelmäßig in Gefahr.
Der Plot ist spannend und fesselnd. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven bekommt der Leser einen umfassenden Eindruck in die Geschehnisse und ist den Charakteren zum Teil einen Schritt voraus. Dadurch weiß er aber auch das eine oder andere mal bereits, dass Gefahr droht, und würde die Charaktere am liebsten warnen. Dank so einiger ungeahnter Wendungen und Ereignisse bleibt der Ausgang der Geschichte bis zum Schluss unvorhersehbar und ich habe sehr mit den Protagonisten mitgefiebert.
Fazit:
Düsterer Krimi mit Lost-Place-Bezug. Ohne typische Ermittler oder Ermittlungen, dafür aber mit tollen Protagonisten, mit denen man mitfühlt
Joran ist gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden, zusammen mit zwei Freunden hat er vor 7 Jahren eine Tankstelle überfallen. Doch der Neustart gestaltet sich schwieriger als gedacht. Um sich finanziell über Wasser zu halten, beschließt er die Beute zu bergen, die er unweit der Tankstelle versteckt hat.. Aus dieser ist in der Zwischenzeit ein Lost Place geworden, doch obwohl sie so heruntergekommen ist, ist Joran in dieser Nacht nicht der einzige vor Ort. Charu, eine Urbexerin, und Edda, ein junges Mädchen in Schlafanzug, treiben sich ebenfalls auf dem Gelände herum. Und dann macht Joran eine grauenvolle Entdeckung: die Leiche seines besten Freunden und ehemaligen Komplizen Aras, liegt in genau jenem Kanalschacht, in der er damals die Beute versteckt hat.
Meine Meinung:
"Giftiger Grund" ist ein Stand-Alone-Krimi und mein erstes Buch des Autors Thomas Knüwer. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Vertonung mit unterschiedlichen Sprechern für die jeweiligen Erzählperspektiven sehr kurzweilig anzuhören, wodurch man beinahe durchs Buch fliegt. Wer einen klassischen Krimi mit Ermittler und der Suche nach einem Täter erwartet, wird hier jedoch enttäuscht. Definitiv ist dieses Buch anders als die typischen Vertreter seinen Genres, aber gerade dadurch auch lesens- bzw. hörenswert.
Die Stimmung ist zunehmend düster. Dazu trägt natürlich auch die heruntergekommene Tankstelle bei, um die man bei Nacht wohl normalerweise einen großen Bogen machen würde. Die Charaktere des Buches haben mir gut gefallen. Allen voran mit Joran habe ich sehr mitgefühlt. Er bemüht sich wirklich sehr wieder auf die Beine zu kommen, einen Job zu finden und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen, allerdings werden ihm dabei von verschiedensten Seiten Steine in den Weg gelegt. Auch Charu hat mir gut gefallen, sie ist eine taffe junge Frau, aber mit ihren Urbexer-Videos bzw den damit verbundenen nächtlichen Besuchen abgelegener Lost Places bringt sie sich regelmäßig in Gefahr.
Der Plot ist spannend und fesselnd. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven bekommt der Leser einen umfassenden Eindruck in die Geschehnisse und ist den Charakteren zum Teil einen Schritt voraus. Dadurch weiß er aber auch das eine oder andere mal bereits, dass Gefahr droht, und würde die Charaktere am liebsten warnen. Dank so einiger ungeahnter Wendungen und Ereignisse bleibt der Ausgang der Geschichte bis zum Schluss unvorhersehbar und ich habe sehr mit den Protagonisten mitgefiebert.
Fazit:
Düsterer Krimi mit Lost-Place-Bezug. Ohne typische Ermittler oder Ermittlungen, dafür aber mit tollen Protagonisten, mit denen man mitfühlt