Außergewöhnlicher Spannungsroman
Mit seinem Roman „Das Haus, in dem Gudelia stirbt“ hat Thomas Knüwer 2024 den deutschenKrimipreis gewonnen und mich zu einem großen Fan von ihm gemacht.
Dementsprechend gespannt war ich auf seinen neuesten Kriminalroman.
„Giftiger Grund“ ist wieder einmal ein außergewöhnlicher Roman geworden, der fast mehr an ein psychologisch gesellschaftliches Drama herankommt, als an einen Krimi.
Der Anfang zwanzigjährige Joran wird nach jahrelanger Haft entlassen, fest entschlossen, ein gutes und ehrliches Leben zu führen. Da ihm das leider nicht so leicht gemacht wird wie erhofft, sucht er eines Nachts das Geld, das er damals nach dem Tankstellenraub versteckt hatte und findet stattdessen eine Leiche.
Hinzu kommt, dass er bei der Entdeckung nicht allein ist. Ein Mädchen in Gummistiefeln steht plötzlich ganz allein an dieser völlig verlassenen Tankstelle.
An der gleichen Stelle tritt eine weitere Person in Jorans Leben: Charu, eine Lost Places Fotografin, deren versteckte Kamera mehr aufgenommen hat, als Joran lieb ist.
Mit viel Gespür für Zwischenmenschliches beschreibt der Autor die Beziehung der drei Fremden zueinander und deren Entwicklung. All das lässt er in der beklemmenden, für Lost Places Fans wahrscheinlich auch faszinierenden, Atmosphäre einer stillgelegten Tankstelle stattfinden. Es gibt zwar eine Leiche, aber keine Ermittler; auch Verfolgungsjagden oder blutige Szenen wird man hier nicht finden. Thomas Knüwer hat seinen ganz eigenen Stil und das Talent, subtile Spannung aufzubauen und zu halten.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, jede ein eigenes Schicksal, das berührt und zum Teil wütend macht.
Wie schon in seinem Debütroman zieht sich auch hier die düstere Stimmung durch das gesamte Buch und zieht einen wie einen Sog mit sich.
Empfehlen kann ich dieses Buch allen, die auch gern mal etwas abseits des klassischen Kriminalromans oder Thriller lesen.
Für mich war es wieder einmal ein Highlight.
Dementsprechend gespannt war ich auf seinen neuesten Kriminalroman.
„Giftiger Grund“ ist wieder einmal ein außergewöhnlicher Roman geworden, der fast mehr an ein psychologisch gesellschaftliches Drama herankommt, als an einen Krimi.
Der Anfang zwanzigjährige Joran wird nach jahrelanger Haft entlassen, fest entschlossen, ein gutes und ehrliches Leben zu führen. Da ihm das leider nicht so leicht gemacht wird wie erhofft, sucht er eines Nachts das Geld, das er damals nach dem Tankstellenraub versteckt hatte und findet stattdessen eine Leiche.
Hinzu kommt, dass er bei der Entdeckung nicht allein ist. Ein Mädchen in Gummistiefeln steht plötzlich ganz allein an dieser völlig verlassenen Tankstelle.
An der gleichen Stelle tritt eine weitere Person in Jorans Leben: Charu, eine Lost Places Fotografin, deren versteckte Kamera mehr aufgenommen hat, als Joran lieb ist.
Mit viel Gespür für Zwischenmenschliches beschreibt der Autor die Beziehung der drei Fremden zueinander und deren Entwicklung. All das lässt er in der beklemmenden, für Lost Places Fans wahrscheinlich auch faszinierenden, Atmosphäre einer stillgelegten Tankstelle stattfinden. Es gibt zwar eine Leiche, aber keine Ermittler; auch Verfolgungsjagden oder blutige Szenen wird man hier nicht finden. Thomas Knüwer hat seinen ganz eigenen Stil und das Talent, subtile Spannung aufzubauen und zu halten.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, jede ein eigenes Schicksal, das berührt und zum Teil wütend macht.
Wie schon in seinem Debütroman zieht sich auch hier die düstere Stimmung durch das gesamte Buch und zieht einen wie einen Sog mit sich.
Empfehlen kann ich dieses Buch allen, die auch gern mal etwas abseits des klassischen Kriminalromans oder Thriller lesen.
Für mich war es wieder einmal ein Highlight.