Ein anderer Krimi
Bei "Giftiger Grund" von Thomas Knüwer bin sogar ich einmal zu einem Coveropfer geworden. Das giftgrün-schwarze Coverpasst hervorragend zum Titel und verspricht Spannung. Ich habe den Krimi als Hörbuch gehört, eingesprochen von gleich fünf Sprecher*innen, nämlich Julian Horeyseck, Pia-Rhona Saxe, Ann-Kathrin Hinz, Wolfgang Wagner und Elke Appelt.
Die Story spielt zum größten Teil bei der längst verlassenen Tankstelle, die jetzt ein Lost Place ist. Joran war sieben Jahre im Jugendstrafvollzug, seine Resozialisation gestaltet sich schwierig. Joran hat diese Tankstelle damals überfallen und kehrt dorthin zurück, um die Beute zu bergen, die er damals in einem Kanalschacht versteckt hat. Statt der Beute findet er die Leiche von Aras, einem seiner damaligen Komplizen. Aber nicht nur er hat Interesse an diesem Lost Place, auch Charu ist dort, um für ihren Kanal Glitzerkatze eine Film zu drehen. Und dann ist da auch noch die kleine Edda, die sich aus unbekannten Gründen nachts dort aufhält.
Dieser Krimi ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, denn der Schwerpunkt liegt nicht auf Ermittlungsarbeit. Der Autor hat seinen Fokus auf Psychologie und die Interaktion der Protagonist*innen untereinander gelegt. Seine Sprache hat mir gefallen: Klar, präzise und ohne unnötige Abschweifungen. Die drei Schicksale von Joran, Charu und Edda sind gut beschrieben, die meisten Rätsel gibt uns Edda auf. Wir erfahren erst nach und nach, warum Edda sich nachts an der Tankstelle aufhält, aus einem giftigen Grund. Insofern hat der Titel mehrere Bedeutungen. Persönlich war mir Edda am nächsten, die Geschichte der Kleinen hat mich berührt, obwohl ich die Auflösung ähnlich vermutet hatte. Das ganze ergänzt durch die Atmosphäre des Lost Place macht die Story düster.
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Nach der ersten Hälfte hat sie mich dann wirklich gepackt. Zwischendurch gab es ein paar Längen, trotzdem hat mir der Krimi gut gefallen. Mal ein anderer Krimi ohne Kommissare und deren privaten Geschichten.
Die Sprecher*innen machen ihren Job gut und lockern durch den Perspektivwechsel und unterschiedliche Stimmen die Geschichte auf.
Auf jeden Fall gibt es eine Hörempfehlung und gute 4 Sterne für diesen anderen Krimi dieses bereits einmal preisgekrönten Autors. Lesende, die etwas anders konstruierte Krimis oder Thriller bevorzugen, werden ihre Freude daran haben. Sofern man bei der Thematik von Freude sprechen kann....
Die Story spielt zum größten Teil bei der längst verlassenen Tankstelle, die jetzt ein Lost Place ist. Joran war sieben Jahre im Jugendstrafvollzug, seine Resozialisation gestaltet sich schwierig. Joran hat diese Tankstelle damals überfallen und kehrt dorthin zurück, um die Beute zu bergen, die er damals in einem Kanalschacht versteckt hat. Statt der Beute findet er die Leiche von Aras, einem seiner damaligen Komplizen. Aber nicht nur er hat Interesse an diesem Lost Place, auch Charu ist dort, um für ihren Kanal Glitzerkatze eine Film zu drehen. Und dann ist da auch noch die kleine Edda, die sich aus unbekannten Gründen nachts dort aufhält.
Dieser Krimi ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, denn der Schwerpunkt liegt nicht auf Ermittlungsarbeit. Der Autor hat seinen Fokus auf Psychologie und die Interaktion der Protagonist*innen untereinander gelegt. Seine Sprache hat mir gefallen: Klar, präzise und ohne unnötige Abschweifungen. Die drei Schicksale von Joran, Charu und Edda sind gut beschrieben, die meisten Rätsel gibt uns Edda auf. Wir erfahren erst nach und nach, warum Edda sich nachts an der Tankstelle aufhält, aus einem giftigen Grund. Insofern hat der Titel mehrere Bedeutungen. Persönlich war mir Edda am nächsten, die Geschichte der Kleinen hat mich berührt, obwohl ich die Auflösung ähnlich vermutet hatte. Das ganze ergänzt durch die Atmosphäre des Lost Place macht die Story düster.
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Nach der ersten Hälfte hat sie mich dann wirklich gepackt. Zwischendurch gab es ein paar Längen, trotzdem hat mir der Krimi gut gefallen. Mal ein anderer Krimi ohne Kommissare und deren privaten Geschichten.
Die Sprecher*innen machen ihren Job gut und lockern durch den Perspektivwechsel und unterschiedliche Stimmen die Geschichte auf.
Auf jeden Fall gibt es eine Hörempfehlung und gute 4 Sterne für diesen anderen Krimi dieses bereits einmal preisgekrönten Autors. Lesende, die etwas anders konstruierte Krimis oder Thriller bevorzugen, werden ihre Freude daran haben. Sofern man bei der Thematik von Freude sprechen kann....