Eine verlassene Tankstelle...
... wird zum Handlungsschauplatz dieses Buches und lässt drei Menschen aufeinander treffen: Joran, Charu und ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und dann wäre da noch eine Leiche in einem Schacht...
"Wir alle fliehen Nacht für Nacht an diesen gottlosen Ort. Doch keiner von uns weiß, wovor die anderen flüchten". S. 277
Alle drei haben so ihr Päckchen zu tragen: Joran kommt mit Mitte zwanzig nach sieben Jahren aus dem Knast, Charu wohnt bei ihrer Schwester und ist Influencerin für Lost Places. Und dann ist da noch das Mädchen in Schlafanzug und Gummistiefeln...
Der Handlungsschauplatz ist wirklich gut gewählt und es lässt sich an diesem verlassenen Ort schnell Spannung erzeugen. Eine tolle Idee!
Dort begleiten wir unsere drei Protagonisten dann, wie sich kennenlernen und weitere Male treffen. Und wir begleiten auch jeden einzelnen in ihren schwierigen Alltag mit Herausforderungen bei Joran, frisch aus dem Gefängnis und Charu, ohne eigene Wohnung. Das hat mir alles sehr gut gefallen und war auch authentisch dargestellt.
Weniger gut gefallen hat mir, dass dann verschiedene andere Charaktere auftauchen, die durch und durch unsympathisch bis hin zu furchtbar sind. Das ist mir fast ein bisschen zu negativ gezeichnet. Sprachlich war es auf keinem besonders hohen Niveau, passend zum Milieu, indem es spielen soll, werden viele Ausdrücke und laszive Sprache genutzt. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, man kann das Buch recht schnell weglesen.
Das Ende war dann der Höhepunkt. Es hat mir aus verschiedenen Gründen leider nicht besonders gut gefallen. Zum einen zieht sich die Handlung zwischenzeitlich etwas und zum anderen, hätte man das Ende noch etwas ausführlicher gestalten können. Aufgelöst wird alles ganz gut, nicht gefallen hat mir viel mehr, wie die Charaktere handeln.
"Wir alle fliehen Nacht für Nacht an diesen gottlosen Ort. Doch keiner von uns weiß, wovor die anderen flüchten". S. 277
Alle drei haben so ihr Päckchen zu tragen: Joran kommt mit Mitte zwanzig nach sieben Jahren aus dem Knast, Charu wohnt bei ihrer Schwester und ist Influencerin für Lost Places. Und dann ist da noch das Mädchen in Schlafanzug und Gummistiefeln...
Der Handlungsschauplatz ist wirklich gut gewählt und es lässt sich an diesem verlassenen Ort schnell Spannung erzeugen. Eine tolle Idee!
Dort begleiten wir unsere drei Protagonisten dann, wie sich kennenlernen und weitere Male treffen. Und wir begleiten auch jeden einzelnen in ihren schwierigen Alltag mit Herausforderungen bei Joran, frisch aus dem Gefängnis und Charu, ohne eigene Wohnung. Das hat mir alles sehr gut gefallen und war auch authentisch dargestellt.
Weniger gut gefallen hat mir, dass dann verschiedene andere Charaktere auftauchen, die durch und durch unsympathisch bis hin zu furchtbar sind. Das ist mir fast ein bisschen zu negativ gezeichnet. Sprachlich war es auf keinem besonders hohen Niveau, passend zum Milieu, indem es spielen soll, werden viele Ausdrücke und laszive Sprache genutzt. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, man kann das Buch recht schnell weglesen.
Das Ende war dann der Höhepunkt. Es hat mir aus verschiedenen Gründen leider nicht besonders gut gefallen. Zum einen zieht sich die Handlung zwischenzeitlich etwas und zum anderen, hätte man das Ende noch etwas ausführlicher gestalten können. Aufgelöst wird alles ganz gut, nicht gefallen hat mir viel mehr, wie die Charaktere handeln.