Eine verlassene Tankstelle – ein Lost Place … und plötzlich ein Tatort.

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leseeuletati Avatar

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Ein einsamer, vergessener Ort wird zum unerwarteten Treffpunkt dreier Menschen: Joran, frisch aus der JVA entlassen und auf der Suche nach seiner versteckten Beute; Charu, Bloggerin und immer auf der Jagd nach dem perfekten Lost-Place-Foto. Und die kleine Edda, die jede Nacht von zu Hause wegläuft, um auf der verlassenen Tankstelle ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit zu finden.
Was sie verbindet? Dieser verlassene Ort.
Was dann passiert? Nichts bleibt, wie es war.

Ich habe „Giftiger Grund“ regelrecht verschlungen! Die Geschichte ist von Anfang an spannend und so fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dieses ungewöhnliche Setting - eine alte, stillgelegte Tankstelle – erzeugt sofort eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht.
Die Handlung ist klug konstruiert und mit viel Gespür für Spannung umgesetzt. Besonders gefallen hat mir, dass alle drei Protagonisten zu Wort kommen und ihre eigene Perspektive einbringen. Dadurch entsteht eine tolle Dynamik und man taucht tief in ihre Gedanken und Gefühle ein.
Eddas Kapitel haben mich besonders berührt, sie sind herzzerreißend und unglaublich intensiv. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und hat der Geschichte eine emotionale Tiefe gegeben, die mich nachhaltig bewegt hat.
Überraschende Enthüllungen sorgen immer wieder für neue Spannungsschübe und halten die Neugier konstant hoch.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, gleichzeitig aber packend, man möchte unbedingt weiterlesen, um endlich alle Geheimnisse und wahren Hintergründe zu erfahren.

„Giftiger Grund“ ist ein spannender, temporeicher Kriminalroman mit emotionaler Wucht und einer besonderen Atmosphäre. Für mich ein echtes Lesehighlight! Klare Leseempfehlung!