Es hört nie auf
Es hört nie auf
Thomas Knüwer hat sich mir ins Gedächtnis geschrieben mit „Das Haus in dem Gudelia stirbt“, das ist zwei Jahre und einen Deutschen Krimipreis 2024 her, nur erscheint sein neuester Roman, giftgrün-schwarzes Cover und 330 Seiten stark. Stark auch der Inhalt, der auf dem giftigen Grund einer verlassenen Tankstelle seinen anziehend abstoßenden Platz hat.
Drei Hauptpersonen bevölkern den neuen Krimi, die Randfiguren sind fast durch die Bank negativ besetzt und fordern keine Sympathiebekundungen heraus. Wer sind die drei? Zuerst ist da Joran, der sieben Jahre zuvor an einem Tankstellenraub beteiligt war und beinahe versehentlich einen Mann mit seinem Messer verletzte. Ergebnis waren sieben Jahre Haft. Als Joran sich zu ebendieser Tankstelle begibt, um die magere Beute von siebenhundert Euro zu suchen, findet er einerseits die Leiche seines ehemaligen Freundes, andererseits aber kein Geld. Aber er lernt auf unsanfte Art Protagonistin Nummer zwei kennen, Charu. Sie ist eine Urbexerin, die sich die Tankstelle als Lost-Place-Location für ihre nächsten Instagram-Videos auserkoren hat. Sie filmt heimlich und filmte dabei unbemerkt das Mädchen Edda, das ihr Videoaccessoire, eine „Glitzerkatze“, geklaut hat. Aus den drei Protagonisten erwächst eine Schicksalsgemeinschaft, die es in sich hat.
Joran hat Geldsorgen, sein Kumpan Marvin versucht ihn erneut auf die schiefe Bahn zu ziehen, Charu lebt bei ihrer Schwester und muss sich mit deren unerquicklichem Freund Mike auseinandersetzen, Edda lebt unter äußerst prekären Umständen, die erst im weiteren Verlauf der Geschichte Konturen annehmen. Alle drei werden immer wieder auf harte Proben gestellt und müssen um Leib und Leben fürchten. Ob es jedem von ihnen gelingt, ein neues Leben zu beginnen, das lasse ich hier offen.
Der Krimi kommt erst langsam in Fahrt, man sollte Geduld haben, beim Lesen wie beim Hören.
Das Buch hat eine klare und angenehm zurückhaltende Typografie. Das Cover wird inklusiver der Innenklappen gut genutzt, leider ist die weiße kleine Schrift auf dem giftgrünen Grund (Inhalt und Autorenvorstellung) auf den Klappen schlecht lesbar, da wäre schwarz die bessere Wahl.
Das Hörbuch wird von verschiedenen Sprechern gelesen, bekommt beinahe einen Hörspielcharakter. Die Stimmen passen gut, es wird sehr lebendig und authentisch gelesen!
Fazit: Ein guter Krimi, ungewöhnliches Ambiente, spannend bis zum Ende.
Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.
Thomas Knüwer hat sich mir ins Gedächtnis geschrieben mit „Das Haus in dem Gudelia stirbt“, das ist zwei Jahre und einen Deutschen Krimipreis 2024 her, nur erscheint sein neuester Roman, giftgrün-schwarzes Cover und 330 Seiten stark. Stark auch der Inhalt, der auf dem giftigen Grund einer verlassenen Tankstelle seinen anziehend abstoßenden Platz hat.
Drei Hauptpersonen bevölkern den neuen Krimi, die Randfiguren sind fast durch die Bank negativ besetzt und fordern keine Sympathiebekundungen heraus. Wer sind die drei? Zuerst ist da Joran, der sieben Jahre zuvor an einem Tankstellenraub beteiligt war und beinahe versehentlich einen Mann mit seinem Messer verletzte. Ergebnis waren sieben Jahre Haft. Als Joran sich zu ebendieser Tankstelle begibt, um die magere Beute von siebenhundert Euro zu suchen, findet er einerseits die Leiche seines ehemaligen Freundes, andererseits aber kein Geld. Aber er lernt auf unsanfte Art Protagonistin Nummer zwei kennen, Charu. Sie ist eine Urbexerin, die sich die Tankstelle als Lost-Place-Location für ihre nächsten Instagram-Videos auserkoren hat. Sie filmt heimlich und filmte dabei unbemerkt das Mädchen Edda, das ihr Videoaccessoire, eine „Glitzerkatze“, geklaut hat. Aus den drei Protagonisten erwächst eine Schicksalsgemeinschaft, die es in sich hat.
Joran hat Geldsorgen, sein Kumpan Marvin versucht ihn erneut auf die schiefe Bahn zu ziehen, Charu lebt bei ihrer Schwester und muss sich mit deren unerquicklichem Freund Mike auseinandersetzen, Edda lebt unter äußerst prekären Umständen, die erst im weiteren Verlauf der Geschichte Konturen annehmen. Alle drei werden immer wieder auf harte Proben gestellt und müssen um Leib und Leben fürchten. Ob es jedem von ihnen gelingt, ein neues Leben zu beginnen, das lasse ich hier offen.
Der Krimi kommt erst langsam in Fahrt, man sollte Geduld haben, beim Lesen wie beim Hören.
Das Buch hat eine klare und angenehm zurückhaltende Typografie. Das Cover wird inklusiver der Innenklappen gut genutzt, leider ist die weiße kleine Schrift auf dem giftgrünen Grund (Inhalt und Autorenvorstellung) auf den Klappen schlecht lesbar, da wäre schwarz die bessere Wahl.
Das Hörbuch wird von verschiedenen Sprechern gelesen, bekommt beinahe einen Hörspielcharakter. Die Stimmen passen gut, es wird sehr lebendig und authentisch gelesen!
Fazit: Ein guter Krimi, ungewöhnliches Ambiente, spannend bis zum Ende.
Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.