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Giftiger Grund

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Droemer HC für das Leseexemplar.

Herausgeber ist Droemer HC und hat 336 Seiten.

Kurzinhalt: Außergewöhnlich und aufwühlend: der beste Krimi der Saison!»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven!

Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.

Meine Meinung: Mir hat die Kapitelaufteilung gut gefallen, denn zu jeden der 3 Protagonisten war man immer bestens informiert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Am Anfang störte es mich etwas, dass man immer nur kurz am Rande was erfahren hat, also nicht die richtigen Hintergründe. Aber mit der Zeit hat man sich dran gewöhnt. Denn bei Charu ist mir das ganz deutlich aufgefallen. Joran hat mir eigentlich am besten gefallen, nur, was ich blöd fand, dass er nach dem Gefängnis gleich wieder mit dem alten Kumpel abgehnagen hat, er hätte sollen gleich einen Schlussstrich ziehen und woanders hingehen, aber gut, da hätten sie sich auch nie kennen gelernt. Edda hatte ein schwieriges Leben, aber jetzt ist sie ja in guten Händen. Das mit der Glitzerkatze fand ich süß.

Das Ende hat mir nicht so gut gefallen, gut, es wurde erzählt, wie es weitergeht. Aber am Ende bleibt doch noch vieles offen. Und ich fand das Ende zu schnell erzählt, mir kam es beim Lesen so vor, als wenn der Autor schnell fertig werden wollte. Nur mein Gefühl.

Mein Fazit: Ein durchaus spannendes Buch, welches auch oft düstere Stimmungen hatte, schon allein durch die verlassene Tankstelle. Ich vergebe 4 gute Punkte und kann das Buch jedem Krimifan empfehlen.