Kein richtiger Krimi, aber dennoch lesenswert
Cover und Titel:
Das Cover des Buches ist ein absoluter Hingucker. Ich glaube, ich hatte noch nie so ein giftgrünes Buch in der Hand, wow. Es könnte wohl keine bessere Verbindung zwischen Cover und Buchtitel geben. Da muss man einfach zugreifen.
Schreibstil und Kapitel:
Die Geschichte wird aus der Perspektive von drei unterschiedlichen Personen erzählt: Charu, Joran und Edda. Dementsprechend sind die Kapitel aufgeteilt. Die erste Hälfte des Buches fokussiert sich stark auf Charu und Joran. Man lernt beide Personen nach und nach kennen und erfährt etwas über ihre Lebensumstände. Die Kapitel sind von der Länge her sehr leserfreundlich. Man kommt gut durch, kann aber auch jederzeit unterbrechen und wieder einsteigen. Der Schreibstil ist schon etwas Besonderes, da sich die Sprache je nach Person etwas unterscheidet. Charu ist viel auf Social Media unterwegs, sie verwendet moderne Begriffe und eine schnelllebige Sprache. Wohingegen Joran mit den meisten modernen Begriffen nicht viel anfangen kann und sich eher bodenständig und zeitlos ausdrückt. Eddas Sprache ist bewusst kindlich gehalten mit kurzen, abgehakten Sätzen und sehr direkt. Es ist am Anfang etwas ungewöhnlich und macht es schwierig, flüssig zu lesen und schnell voran zu kommen. Dennoch schätze ich die Individualität und den Aufwand, der hierfür betrieben wurde.
Figuren:
Alle drei Hauptpersonen sind für mich authentische Charaktere und gut beschrieben. Was sie für mich ebenfalls gemeinsam haben, ist, dass das Schicksal es bisher nicht unbedingt gut mit ihnen gemeint hat. Alle drei stecken in nicht besonders positiven Lebensumständen. Diese werden auch im Laufe des Buches eher schlimmer anstatt besser. Man hat das Gefühl, dass besonders Joran und Charu immer die falschen Entscheidungen treffen und sich ihre Situation dadurch eher verschlechtert als verbessert. Teilweise sind die Kapitel sehr bedrückend und düster geschrieben und man hat nur noch Mitleid mit den Figuren. Ihr Handeln nachzuvollziehen ist mir oft schwer gefallen.
Gesamteindruck und Fazit.
Lange war ich nicht mehr so unschlüssig, wie ich ein Buch bewerte, wie bei diesem hier.
Vor dem Hintergrund, was meine Erwartungen an diesen Krimi waren, würde ich das Buch eher negativ bewerten, denn eine spannende Mordermittlung sucht man hier vergeblich. Es gibt zwar eine Leiche, doch die verschwindet genau so schnell wieder in der Versenkung, wie sie erschienen ist und spielt eigentlich gar keine Rolle. Im Fokus des Buches stehen die drei Hauptfiguren Joran, Charu und Edda und ihre jeweiligen Lebensumstände, mehr oder weniger zufällig vereint durch eine alte, geschlossene Tankstelle.
Für mich ist dieses Buch deshalb kein Krimi, sondern eher ein gesellschaftskritischer Roman mit kriminellen Elementen.
Das Cover des Buches ist ein absoluter Hingucker. Ich glaube, ich hatte noch nie so ein giftgrünes Buch in der Hand, wow. Es könnte wohl keine bessere Verbindung zwischen Cover und Buchtitel geben. Da muss man einfach zugreifen.
Schreibstil und Kapitel:
Die Geschichte wird aus der Perspektive von drei unterschiedlichen Personen erzählt: Charu, Joran und Edda. Dementsprechend sind die Kapitel aufgeteilt. Die erste Hälfte des Buches fokussiert sich stark auf Charu und Joran. Man lernt beide Personen nach und nach kennen und erfährt etwas über ihre Lebensumstände. Die Kapitel sind von der Länge her sehr leserfreundlich. Man kommt gut durch, kann aber auch jederzeit unterbrechen und wieder einsteigen. Der Schreibstil ist schon etwas Besonderes, da sich die Sprache je nach Person etwas unterscheidet. Charu ist viel auf Social Media unterwegs, sie verwendet moderne Begriffe und eine schnelllebige Sprache. Wohingegen Joran mit den meisten modernen Begriffen nicht viel anfangen kann und sich eher bodenständig und zeitlos ausdrückt. Eddas Sprache ist bewusst kindlich gehalten mit kurzen, abgehakten Sätzen und sehr direkt. Es ist am Anfang etwas ungewöhnlich und macht es schwierig, flüssig zu lesen und schnell voran zu kommen. Dennoch schätze ich die Individualität und den Aufwand, der hierfür betrieben wurde.
Figuren:
Alle drei Hauptpersonen sind für mich authentische Charaktere und gut beschrieben. Was sie für mich ebenfalls gemeinsam haben, ist, dass das Schicksal es bisher nicht unbedingt gut mit ihnen gemeint hat. Alle drei stecken in nicht besonders positiven Lebensumständen. Diese werden auch im Laufe des Buches eher schlimmer anstatt besser. Man hat das Gefühl, dass besonders Joran und Charu immer die falschen Entscheidungen treffen und sich ihre Situation dadurch eher verschlechtert als verbessert. Teilweise sind die Kapitel sehr bedrückend und düster geschrieben und man hat nur noch Mitleid mit den Figuren. Ihr Handeln nachzuvollziehen ist mir oft schwer gefallen.
Gesamteindruck und Fazit.
Lange war ich nicht mehr so unschlüssig, wie ich ein Buch bewerte, wie bei diesem hier.
Vor dem Hintergrund, was meine Erwartungen an diesen Krimi waren, würde ich das Buch eher negativ bewerten, denn eine spannende Mordermittlung sucht man hier vergeblich. Es gibt zwar eine Leiche, doch die verschwindet genau so schnell wieder in der Versenkung, wie sie erschienen ist und spielt eigentlich gar keine Rolle. Im Fokus des Buches stehen die drei Hauptfiguren Joran, Charu und Edda und ihre jeweiligen Lebensumstände, mehr oder weniger zufällig vereint durch eine alte, geschlossene Tankstelle.
Für mich ist dieses Buch deshalb kein Krimi, sondern eher ein gesellschaftskritischer Roman mit kriminellen Elementen.