Kein typischer Krimi
„Giftiger Grund“ von Thomas Knüwer ist definitiv anders als viele Krimis, und genau das hat mich zunächst neugierig gemacht. Der Schauplatz ist eine verlassene Tankstelle – ein Lost Place, an dem vor sieben Jahren ein Überfall stattfand und die kurz darauf geschlossen wurde. Als der ehemalige Täter Joran nach verbüßter Haftstrafe zurückkehrt, um die damals versteckte Beute zu holen, findet er stattdessen die Leiche seines besten Freundes Aras. Dazu kommen ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Chanu, die Videos von verlassenen Orten dreht. Die Ausgangssituation klang für mich ausgesprochen spannend und geheimnisvoll.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht mitreißen. Besonders die Sprache hat mir große Schwierigkeiten bereitet. Sie ist sehr direkt, hart, oft kurz und knapp gehalten. Sicherlich passt dieser Stil zu den Figuren und wirkt authentisch, doch viele Formulierungen haben mich eher abgestoßen als in die Geschichte hineingezogen. Ich konnte keinen Zugang dazu finden und habe mich dadurch oft auf Distanz zum Geschehen gefühlt.
Zwar ist die Spannung unterschwellig vorhanden, doch viele Passagen empfand ich als langatmig und wenig aussagekräftig. Zudem handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi mit Ermittlungsarbeit, was mir persönlich gefehlt hat.
Auch die Figuren konnten mich kaum erreichen. Edda hat mein Mitgefühl geweckt, doch weder Joran noch Chanu waren für mich greifbar oder interessant genug, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Dadurch fiel es mir schwer, emotional in die Geschichte einzutauchen, und ich habe mich eher durch das Buch hindurchgekämpft.
Eine interessante Idee mit ungewöhnlichem Setting, die bei mir leider nicht zünden konnte. Schade!
Leider konnte mich die Umsetzung nicht mitreißen. Besonders die Sprache hat mir große Schwierigkeiten bereitet. Sie ist sehr direkt, hart, oft kurz und knapp gehalten. Sicherlich passt dieser Stil zu den Figuren und wirkt authentisch, doch viele Formulierungen haben mich eher abgestoßen als in die Geschichte hineingezogen. Ich konnte keinen Zugang dazu finden und habe mich dadurch oft auf Distanz zum Geschehen gefühlt.
Zwar ist die Spannung unterschwellig vorhanden, doch viele Passagen empfand ich als langatmig und wenig aussagekräftig. Zudem handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi mit Ermittlungsarbeit, was mir persönlich gefehlt hat.
Auch die Figuren konnten mich kaum erreichen. Edda hat mein Mitgefühl geweckt, doch weder Joran noch Chanu waren für mich greifbar oder interessant genug, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Dadurch fiel es mir schwer, emotional in die Geschichte einzutauchen, und ich habe mich eher durch das Buch hindurchgekämpft.
Eine interessante Idee mit ungewöhnlichem Setting, die bei mir leider nicht zünden konnte. Schade!