Keine Empfehlung
Ich wurde mit «Giftiger Grund» von Thomas Knüwer einfach nicht warm. Es kommt über die meisten Seiten weder Spannung auf, noch hatte ich einen Zugang zu den drei Hauptfiguren, die distanziert bleiben und ihre persönlichen Traumata durchleben müssen.
Joran, der nach sieben Jahren Gefängnis keine Arbeit findet, aber eine Leiche. Die Youtuberin Charu, die im Zeitraffer ihre Glitzerkatze an verlassenen Orten wie der Tankstelle filmt und Edda aufnimmt, ein kleines Mädchen im Schlafanzug, wie sie ihre Glitzerkatze mitnimmt.
Auch sprachlich konnte es mich nicht überzeugen: sachlich, kurze, abgehackte Sätze und drei einfach gestrickte Ich-Perspektiven, die vor allem ihre innere Welt schildern, ohne das Atmosphäre aufkommt. Wenn man bis zum letzten Drittel durchhält, nimmt es an Fahrt auf, aber alles bis dahin kam mir wie eine Durststrecke vor, weshalb ich mit mir gerungen habe, überhaupt das Buch zu beenden. Keine Empfehlung für diesen Krimi, wenn man Wert auf Spannung, Atmosphäre und sprachliche Raffinesse legt.
Joran, der nach sieben Jahren Gefängnis keine Arbeit findet, aber eine Leiche. Die Youtuberin Charu, die im Zeitraffer ihre Glitzerkatze an verlassenen Orten wie der Tankstelle filmt und Edda aufnimmt, ein kleines Mädchen im Schlafanzug, wie sie ihre Glitzerkatze mitnimmt.
Auch sprachlich konnte es mich nicht überzeugen: sachlich, kurze, abgehackte Sätze und drei einfach gestrickte Ich-Perspektiven, die vor allem ihre innere Welt schildern, ohne das Atmosphäre aufkommt. Wenn man bis zum letzten Drittel durchhält, nimmt es an Fahrt auf, aber alles bis dahin kam mir wie eine Durststrecke vor, weshalb ich mit mir gerungen habe, überhaupt das Buch zu beenden. Keine Empfehlung für diesen Krimi, wenn man Wert auf Spannung, Atmosphäre und sprachliche Raffinesse legt.