Leider zu viele Längen...

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puschel1304 Avatar

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Fazit: Ich habe zu diesem Buch eine richtige Hassliebe entwickelt. Die Geschichte handelt von Joran, der frisch aus dem Gefängnis kommt und sich nun versucht zu sozialisieren und von Charu, die als Lost-Places-Fotografin unterwegs ist. Beide treffen auf ungewöhnliche Art und Weise auf ein Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln, inmitten der Nacht, auf einer verlassenen Tankstelle... Dieses Buch erzählt die Geschichte dreier ungewöhnlicher Charaktere, die allesamt ihren eigenen Weg im Leben suchen und hierbei im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen und viel Pech und Leid erleben müssen. Leider gibt es zu viele Längen und für mich Stellen, wie beispielsweise die Beschreibung eines MC Donalds- Besuches, der mich schlichtweg so detailliert nicht interessiert hat. Ich musste viele Seiten quer lesen und doch kann ich nicht behaupten, dass das Buch insgesamt uninteressant wäre. Es besitzt einen tollen Schreibstil und das Ende ist auf jeden Fall aufklärend und verständlich von allen Seiten. Dennoch waren es für mich persönlich ein paar Leichen zu viel im Keller und ich hätte mir statt der Längen noch ein bisschen mehr Inhalt gewünscht. Zusätzlich kann man in meinen Augen nicht von einem Krimi sprechen, wie er angepriesen worden ist.