Nächte auf der Tankstelle
Charu ist bankrott, sie ist bei ihrer Schwester untergekommen. Als Podcasterin ist sie noch zu wenig bekannt, um von ihren Lost-Places-Aufnahmen leben zu können. Jetzt ist sie unterwegs zu einer verlassenen Tankstelle, an der vor Jahren ein Überfall stattfand, um ihre Kamera zu verstecken. Joran, einer der damaligen drei Täter, wird von seinem Vater erpresst. Er hat seine siebenjährige Haftstrafe vor kurzem abgesessen und ist ebenfalls mittellos, aber er hatte die Beute von 700 Dollar in einem Kanalschacht bei der Tankstelle versteckt. Doch anstelle des Geldes findet er im Schacht die Leiche von Aras, seinem Mittäter. Bleibt nur mehr einer des Trios übrig. Ist Marvin der Mörder? Entsetzt merkt Joran, dass er nicht der einzige ist auf dem verlassenen Gelände. Charu hat ihre Kamera in der Waschstraße, ein kleines Mädchen im Schlafanzug und Gummistiefeln kommt jede Nacht hier her. Niemand weiß, warum. Doch auch sie hat Geheimnisse. Außerdem wird Joran von Marvin unter Druck gesetzt.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.
Thomas Knüwer hat einen Krimi geschrieben ohne Ermittler, nur drei Personen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen! Er lässt seine Hauptcharaktere die kurzen Kapitel selbst erzählen. War richtig spannend zu lesen.