Spannender Plot im interessanten Umfeld
Joran ist frisch aus der Haft entlassen. Neu anfangen will er, alles besser machen. Doch das ist gar nicht so einfach: Sein Vater erpresst ihn, auf der Jobsuche hat er kein Glück. Da waren doch noch die 700 €, die er im Kanalschacht einer inzwischen verlassenen Tankstelle versteckt hatte. Statt der Beute findet er dort allerdings die Leiche seines Freundes. Während er noch nach einer Lösung sucht, entdeckt er, dass es noch zwei weitere Besucherinnen auf dem verlassenen Gelände der Tankstelle gibt: eine Influencerin, die Fotos macht von Lost Places, und ein Mädchen im Schlafanzug, das sich schon seit einer geraumen Zeit regelmäßig dort aufhält. Jeder von ihnen hat ein Geheimnis, jeder hat seine Probleme im Alltag...
Joran, Charu und Edda haben zunächst nichts gemeinsam. Doch im Verlauf der Geschichte wird sich das ändern, sie treffen aufeinander auf dem verlassenen Gelände der Tankstelle. Wie sich diese drei Schicksale miteinander verbinden, ist äußerst spannend zu lesen, auch weil man als Leser die Entwicklung der drei Protagonisten miterlebt. Gebeutelt sind sie alle drei vom Leben, ja sie gehören zu denen, die man so gemeinhin als Loser betiteln würde. Man meint, es könnte nicht weiter runtergehen in ihrem Leben – doch weit gefehlt, die Spirale abwärts geht immer weiter... Als nicht zu verachtender Protagonist zeigt sich auch die Tankstelle als Lost Place, ein interessanter Spielort für die Geschichte. Der Showdown der Geschichte ist genial gestrickt, allerdings haben mich die Seiten danach sehr enttäuscht, da sind mir die Sprünge viel zu groß und nicht nachvollziehbar. Als Krimi habe ich die Geschichte nicht wirklich einordnen können, für mich ist das eher ein spannender Roman.
Trotz dieser leisen Kritik hat mich die Geschichte von Anfang an fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Joran, Charu und Edda haben zunächst nichts gemeinsam. Doch im Verlauf der Geschichte wird sich das ändern, sie treffen aufeinander auf dem verlassenen Gelände der Tankstelle. Wie sich diese drei Schicksale miteinander verbinden, ist äußerst spannend zu lesen, auch weil man als Leser die Entwicklung der drei Protagonisten miterlebt. Gebeutelt sind sie alle drei vom Leben, ja sie gehören zu denen, die man so gemeinhin als Loser betiteln würde. Man meint, es könnte nicht weiter runtergehen in ihrem Leben – doch weit gefehlt, die Spirale abwärts geht immer weiter... Als nicht zu verachtender Protagonist zeigt sich auch die Tankstelle als Lost Place, ein interessanter Spielort für die Geschichte. Der Showdown der Geschichte ist genial gestrickt, allerdings haben mich die Seiten danach sehr enttäuscht, da sind mir die Sprünge viel zu groß und nicht nachvollziehbar. Als Krimi habe ich die Geschichte nicht wirklich einordnen können, für mich ist das eher ein spannender Roman.
Trotz dieser leisen Kritik hat mich die Geschichte von Anfang an fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.