Tankstellennächte
Drei junge Männer überfallen eine Tankstelle und werden zu entsprechenden Haftstrafen verurteilt. Am längsten, nämlich knapp sieben Jahre, sitzt Joran, der nun endlich freikommt und ein neues Leben beginnen will. Allerdings holt ihn die Vergangenheit schneller ein als er sich das vorstellen kann.
Ein so außergewöhnlicher wie fesselnder Kriminalroman ohne Ermittlerteam verbirgt sich hinter dem passenden giftgrünen Titelbild. Drei einander fremde Personen treffen unter sonderbaren Umständen aufeinander, kommen in mehreren Nächten an eine verlassene Tankstelle, einen Lost Place. Dabei handelt es sich um eine Influencerin, ein kleines Mädchen und um Joran selbst. Makaberer Nachbar in einem alten Schacht nebenan ist eine Leiche … Regelmäßige, aber stets übersichtliche, Blickwechsel bringen Kurzweil und Schwung in die Handlung, die selber aus gar nicht viel besteht, aber dennoch eine breite Themenpalette aufweist. Auch wenn die Figuren ein tristes Bild abgeben, wirken sie authentisch und glaubwürdig in ihren widrigen Lebensumständen. Möglicherweise ist es der bedrückende Unterton, welcher nicht bei allen Lesern gut ankommt, mir hingegen gefällt diese Stimmung gut, spiegelt sie doch die Gefühlswelt der Protagonisten perfekt wider. Besonders gelungen ist die Verknüpfung der drei Lebenswege, die einander hier kreuzen und eine Kaskade an Geschehnissen auslösen. Das Ende ist – wie bereits bei „Gudelia“ – eine gekonnte Auflösung aller losen Erzählstränge und eine gelungene Überraschung.
Ein Kriminalroman, wie man ihn noch nicht gelesen hat. Wer das Außergewöhnliche sucht mit vielen Grauschattierungen zwischen Schuld und Schicksal, der wird mit dieser Tankstellengeschichte bestimmt seine Freude haben. Von mir kommt jedenfalls eine Empfehlung.
Ein so außergewöhnlicher wie fesselnder Kriminalroman ohne Ermittlerteam verbirgt sich hinter dem passenden giftgrünen Titelbild. Drei einander fremde Personen treffen unter sonderbaren Umständen aufeinander, kommen in mehreren Nächten an eine verlassene Tankstelle, einen Lost Place. Dabei handelt es sich um eine Influencerin, ein kleines Mädchen und um Joran selbst. Makaberer Nachbar in einem alten Schacht nebenan ist eine Leiche … Regelmäßige, aber stets übersichtliche, Blickwechsel bringen Kurzweil und Schwung in die Handlung, die selber aus gar nicht viel besteht, aber dennoch eine breite Themenpalette aufweist. Auch wenn die Figuren ein tristes Bild abgeben, wirken sie authentisch und glaubwürdig in ihren widrigen Lebensumständen. Möglicherweise ist es der bedrückende Unterton, welcher nicht bei allen Lesern gut ankommt, mir hingegen gefällt diese Stimmung gut, spiegelt sie doch die Gefühlswelt der Protagonisten perfekt wider. Besonders gelungen ist die Verknüpfung der drei Lebenswege, die einander hier kreuzen und eine Kaskade an Geschehnissen auslösen. Das Ende ist – wie bereits bei „Gudelia“ – eine gekonnte Auflösung aller losen Erzählstränge und eine gelungene Überraschung.
Ein Kriminalroman, wie man ihn noch nicht gelesen hat. Wer das Außergewöhnliche sucht mit vielen Grauschattierungen zwischen Schuld und Schicksal, der wird mit dieser Tankstellengeschichte bestimmt seine Freude haben. Von mir kommt jedenfalls eine Empfehlung.