Ungewöhnlicher Krimi
Ein Krimi ohne Ermittler - das ist schon sehr ungewöhnlich.
In diesem Buch von Thomas Klüwer geht es um drei junge Menschen, die abwechselnd ihre Geschichte erzählen. Getroffen haben sie sich zufällig an einem Lost Place, einer aufgegebenen Tankstelle mitten im Nirgendwo.
Joran wurde nach über sieben Jahren aus dem Knast entlassen und hat Stress mit seinem Vater und einem ehemaligen Freund. Charu macht Fotos von Lost Places und stellt sie ins Netz, immer zusammen mit einer Glitzerkatze. Und die zehnjährige Edda flieht nachts heimlich aus ihrem Zuhause, in dem sie es nicht aushält.
Alle drei verbindet die morbide Magie des Ortes, aber auch Probleme mit ihren Mitmenschen. Als Edda eines nachts Schnitte am Bauch aufweist, wollen Charu und Joran ihr helfen und machen sich auf die Suche nach ihrem Zuhause, geraten dabei aber selbst immer mehr in Schwierigkeiten.
Das Buch von etwas mehr als 300 Seiten ist sehr komplex und reißt neben der Krimihandlung auch viele soziale Probleme an. Wer will einen Ex-Knacki einstellen? Wie kann ein Kind im Wohlstand verwahrlosen? Welchen Druck üben die asozialen Medien aus? Warum wollen Männer Frauen besitzen?
Obwohl diese Fragen nur kurz gestreift werden, bleiben sie doch im Gedächtnis - wie der ganze Krimi, der weit mehr als ein einfacher Kriminalroman ist.
Dafür gibt es eine Leseempfehlung!
In diesem Buch von Thomas Klüwer geht es um drei junge Menschen, die abwechselnd ihre Geschichte erzählen. Getroffen haben sie sich zufällig an einem Lost Place, einer aufgegebenen Tankstelle mitten im Nirgendwo.
Joran wurde nach über sieben Jahren aus dem Knast entlassen und hat Stress mit seinem Vater und einem ehemaligen Freund. Charu macht Fotos von Lost Places und stellt sie ins Netz, immer zusammen mit einer Glitzerkatze. Und die zehnjährige Edda flieht nachts heimlich aus ihrem Zuhause, in dem sie es nicht aushält.
Alle drei verbindet die morbide Magie des Ortes, aber auch Probleme mit ihren Mitmenschen. Als Edda eines nachts Schnitte am Bauch aufweist, wollen Charu und Joran ihr helfen und machen sich auf die Suche nach ihrem Zuhause, geraten dabei aber selbst immer mehr in Schwierigkeiten.
Das Buch von etwas mehr als 300 Seiten ist sehr komplex und reißt neben der Krimihandlung auch viele soziale Probleme an. Wer will einen Ex-Knacki einstellen? Wie kann ein Kind im Wohlstand verwahrlosen? Welchen Druck üben die asozialen Medien aus? Warum wollen Männer Frauen besitzen?
Obwohl diese Fragen nur kurz gestreift werden, bleiben sie doch im Gedächtnis - wie der ganze Krimi, der weit mehr als ein einfacher Kriminalroman ist.
Dafür gibt es eine Leseempfehlung!