Verloren
Verlorener Ort, verlorene Menschen – der Grundgedanke von Lost Places spiegelt sich nicht nur im Schauplatz, sondern auch in den drei Hauptprotagonisten wider.
Da ist Joran. Nach mehreren Jahren im Gefängnis wird er entlassen. Bei einem Raubüberfall auf eine Tankstelle, den er gemeinsam mit zwei Freunden beging, verletzte er einen Mann mit einem Messer. Die Tankstelle steht inzwischen leer – ein aufgegebener Ort, der für ihn untrennbar mit seiner Schuld verbunden ist.
Dieser Lost Place ist zugleich das Ziel von Charu, der zweiten Protagonistin. Sie besucht verlassene Orte und veröffentlicht Videos darüber in ihrem Blog. Von den Einnahmen kann sie jedoch nur mühsam leben.
Und dann ist da noch Edda, ein zehnjähriges Mädchen, das jede Nacht ebenfalls die alte Tankstelle aufsucht. Sie bleibt lange geheimnisvoll; erst allmählich – und erst gegen Ende – wird deutlicher, was es mit ihr auf sich hat.
Thomas Knüwer hat den Roman in viele kurze Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel trägt den Namen einer der drei Hauptfiguren und wird aus deren jeweiliger Perspektive erzählt. Dadurch werden manche Ereignisse doppelt geschildert – jedoch aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was zusätzliche Tiefe schafft.
Für mich war es ein „Zwei-Tage-Buch“: Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Das spricht für einen sehr flüssigen Schreibstil und eine durchgehend spürbare Grundspannung. Insgesamt hat mich die Lektüre angenehm überrascht.
Da ist Joran. Nach mehreren Jahren im Gefängnis wird er entlassen. Bei einem Raubüberfall auf eine Tankstelle, den er gemeinsam mit zwei Freunden beging, verletzte er einen Mann mit einem Messer. Die Tankstelle steht inzwischen leer – ein aufgegebener Ort, der für ihn untrennbar mit seiner Schuld verbunden ist.
Dieser Lost Place ist zugleich das Ziel von Charu, der zweiten Protagonistin. Sie besucht verlassene Orte und veröffentlicht Videos darüber in ihrem Blog. Von den Einnahmen kann sie jedoch nur mühsam leben.
Und dann ist da noch Edda, ein zehnjähriges Mädchen, das jede Nacht ebenfalls die alte Tankstelle aufsucht. Sie bleibt lange geheimnisvoll; erst allmählich – und erst gegen Ende – wird deutlicher, was es mit ihr auf sich hat.
Thomas Knüwer hat den Roman in viele kurze Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel trägt den Namen einer der drei Hauptfiguren und wird aus deren jeweiliger Perspektive erzählt. Dadurch werden manche Ereignisse doppelt geschildert – jedoch aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was zusätzliche Tiefe schafft.
Für mich war es ein „Zwei-Tage-Buch“: Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Das spricht für einen sehr flüssigen Schreibstil und eine durchgehend spürbare Grundspannung. Insgesamt hat mich die Lektüre angenehm überrascht.