Vielschichtig
Auch wenn das Buch mich nicht so gefesselt hat, wie ich es mir von einem Thriller erhoffe, war es auf vielerlei Art packend.
Besonders ergreifend fand ich Jorans Geschichte, der frisch aus dem Knast kommend versucht, Fuß im Leben zu fassen und auf so viel ungerechtfertigte und vorurteilsbeladene Hindernisse stößt. Sein Vater schickaniert ihn, bei einer potentiellen neuen Arbeit will eine Kollegin ihn nicht haben und nutzt seinen schlechten Ruf als Knasti aus, um ihn wieder zu entlassen. Und niemand glaubt ihm. Nicht die Chefin, nicht das Amt. Und es macht mich sehr betroffen, wie wahrscheinlich solche Szenarien im wahren Leben sind und wie sehr ehemalige Insassen schlecht re-integriert und unbegleitet mit solchen Situationen allein gelassen werden. Dass Rückfälle dadurch wahrscheinlicher werden, überrascht ob der Erzählungen nur wenig.
Ratlos wie Joran nach den ersten Tagen in Freiheit ist, begibt er sich an den inzwischen verlassenen Ort seiner Tat, um seinen Anteil der Beute zu finden. Doch was er findet, ist die Leiche eines auch an der damaligen Tat befreundeten Täters und Freundes. Außerdem ein kleines Mädchen im Schlafanzug, das allabendlich vor etwas an diesen verlassenen Ort zu fliehen scheint. Sowie eine junge Fotografin.
Wie sich die Geschichte um diese drei spinnt, ist wirklich spannend und bringt weitere Missstände zutage, die ebenso betroffen machen.
Besonders ergreifend fand ich Jorans Geschichte, der frisch aus dem Knast kommend versucht, Fuß im Leben zu fassen und auf so viel ungerechtfertigte und vorurteilsbeladene Hindernisse stößt. Sein Vater schickaniert ihn, bei einer potentiellen neuen Arbeit will eine Kollegin ihn nicht haben und nutzt seinen schlechten Ruf als Knasti aus, um ihn wieder zu entlassen. Und niemand glaubt ihm. Nicht die Chefin, nicht das Amt. Und es macht mich sehr betroffen, wie wahrscheinlich solche Szenarien im wahren Leben sind und wie sehr ehemalige Insassen schlecht re-integriert und unbegleitet mit solchen Situationen allein gelassen werden. Dass Rückfälle dadurch wahrscheinlicher werden, überrascht ob der Erzählungen nur wenig.
Ratlos wie Joran nach den ersten Tagen in Freiheit ist, begibt er sich an den inzwischen verlassenen Ort seiner Tat, um seinen Anteil der Beute zu finden. Doch was er findet, ist die Leiche eines auch an der damaligen Tat befreundeten Täters und Freundes. Außerdem ein kleines Mädchen im Schlafanzug, das allabendlich vor etwas an diesen verlassenen Ort zu fliehen scheint. Sowie eine junge Fotografin.
Wie sich die Geschichte um diese drei spinnt, ist wirklich spannend und bringt weitere Missstände zutage, die ebenso betroffen machen.