Direkt, verletzlich, authentisch

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meisje25 Avatar

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Die Leseprobe zeigt zwei Jungen, die aus völlig unterschiedlichen Situationen kommen, aber scheinbar verbunden sind durch: Verlassenwerden, Wut, Orientierungslosigkeit.

Banjo lernen wir als impulsiv, verletzlich, voller angestauter Trauer kennen. Sein erster Schultag wird als eskalierend beschrieben. Gleichzeitig blitzt sein Talent auf: Beim Laufen ist er frei, stark, fast unberührbar. Diese Mischung aus Härte und Zerbrechlichkeit macht ihn sofort greifbar.

Finlay dagegen ist leise, überfordert von der Welt und von sich selbst. Der Umzug nach Glasgow, das Einzelzimmer, die Freiheit – all das fühlt sich für ihn nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie ein Echo seiner Vergangenheit. Seine Identitätsfragen wirken tief und glaubwürdig.

Beide Figuren tragen eine spürbare Schwere, aber auch eine zarte Hoffnung. Die Atmosphäre ist dicht, urban, emotional – und die Andeutung ihrer gemeinsamen Vergangenheit verleiht dem Ganzen eine leise Spannung.

Was verbindet die beiden, was passiert in der Folge? Die Leseprobe macht Lust auf mehr.