Geht an die Nieren
Ich finds ja so wichtig, das Jugendromane auch gesellschaftliche Themen aufgreifen und unbequem sein dürfen. Und auch, dass sich Jugendliche aller Gesellschaftsschichten gesehen fühlen. Ich trotzdem jedes mal harter Tobak sowas zu lesen- Geschichten bei denen eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.
Banjo ist mir schnell ans Herz gewachsen, ich kann mir gar nicht vorstellen, was das mit einem Kind macht, derartig im System weitergereicht zu werden, ne anzukommen. Die Unterbringung bei Paula hört sich da fast schon zu gut an.
Finlay scheint schon einen Schritt weiter als Banjo zu sein. Mir seinem 18. Geburtstag aus dem System gefallen, hat er sich bis zum Studium selbst über Wasser gehalten und die Uni wirkt wie ein Blick in eine sichere, bessere Zukunft. Finde es spannend, wie hier auch direkt die Frage nach seiner kulturellen Identität aufgeworfen wird, die das allgemeine Gefühl des Verlorenseins noch verstärkt
Kyle dieser kleine, verzogene W*chser triggert mich leider auch total. Ich hasse es, dass Banjo sich nicht gewehrt hat, die Schläge eingesteckt und diesen mehr als unfairen Kampf einfach so klanglos verloren hat. Ich hoffe Kyle bekommt dafür noch eine ordentlich Abrechnung. Finds ungewohnt ein Kind zu hassen, aber kann da auch echt nicht anders. Kyle scheint ja recht privilegiert zu sein ( im Gegensatz zu Banjo) und da frage ich mich, wie man als Eltern sein Kind zu einem derartigen kleinen Pisser erziehen kann.
Finds das Buch jetzt schon auf den wenigen Seiten der Leseprobe sehr aufwühlend, aber auch mitreißend. Wills unbedingt lesen.
Banjo ist mir schnell ans Herz gewachsen, ich kann mir gar nicht vorstellen, was das mit einem Kind macht, derartig im System weitergereicht zu werden, ne anzukommen. Die Unterbringung bei Paula hört sich da fast schon zu gut an.
Finlay scheint schon einen Schritt weiter als Banjo zu sein. Mir seinem 18. Geburtstag aus dem System gefallen, hat er sich bis zum Studium selbst über Wasser gehalten und die Uni wirkt wie ein Blick in eine sichere, bessere Zukunft. Finde es spannend, wie hier auch direkt die Frage nach seiner kulturellen Identität aufgeworfen wird, die das allgemeine Gefühl des Verlorenseins noch verstärkt
Kyle dieser kleine, verzogene W*chser triggert mich leider auch total. Ich hasse es, dass Banjo sich nicht gewehrt hat, die Schläge eingesteckt und diesen mehr als unfairen Kampf einfach so klanglos verloren hat. Ich hoffe Kyle bekommt dafür noch eine ordentlich Abrechnung. Finds ungewohnt ein Kind zu hassen, aber kann da auch echt nicht anders. Kyle scheint ja recht privilegiert zu sein ( im Gegensatz zu Banjo) und da frage ich mich, wie man als Eltern sein Kind zu einem derartigen kleinen Pisser erziehen kann.
Finds das Buch jetzt schon auf den wenigen Seiten der Leseprobe sehr aufwühlend, aber auch mitreißend. Wills unbedingt lesen.