Zwischen Wut, Schmerz und Hoffnung

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zockip18 Avatar

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Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt ruhig und gleichzeitig emotional, sodass ich direkt neugierig geworden bin. Es vermittelt genau die Mischung aus Melancholie und Hoffnung, die ich auch in der Leseprobe wiedergefunden habe.

Der Schreibstil hat mich von den ersten Seiten an begeistert. Er ist authentisch, gefühlvoll und unglaublich nah an den Figuren. Besonders die wechselnden Perspektiven von Banjo und Finlay machen neugierig. Beide tragen offensichtlich eine schwere Vergangenheit mit sich herum, und obwohl sie ganz unterschiedlich damit umgehen, habe ich schnell mit ihnen mitgefühlt. Gerade Banjos innere Wut und Verletzlichkeit wurden so eindringlich beschrieben, dass ich seine Gefühle regelrecht miterleben konnte. Gleichzeitig wirkt Finlay deutlich ruhiger, kämpft aber ebenso mit seiner Vergangenheit und der Suche nach einem Platz im Leben.

Besonders gefallen hat mir der Spannungsaufbau. Die Geschichte lebt weniger von actionreichen Ereignissen als von den emotionalen Konflikten der Figuren. Trotzdem wollte ich ständig weiterlesen, weil ich unbedingt erfahren möchte, wie Banjo und Finlay miteinander verbunden sind und ob sie einen Weg finden, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Die Leseprobe endet an einem Punkt, an dem noch so viele Fragen offen sind, dass sie mich sofort gepackt hat.

Ich erwarte eine tiefgründige, bewegende Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Heilung und das Finden eines Zuhauses – nicht unbedingt als Ort, sondern bei einem Menschen. Genau solche emotionalen Charaktergeschichten lese ich besonders gerne. Deshalb würde ich Glasgow Boys sehr gerne weiterlesen und hoffe auf eine Geschichte, die berührt, nachdenklich macht und lange im Gedächtnis bleibt.