Authentisch und bewegend

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naddarat Avatar

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Der Roman handelt von Banjo und Finlay. Die beiden Protagonisten wuchsen für kurze Zeit gemeinsam in einem Jugendwohnheim auf. Immer wieder erfährt man durch Rückblicke im Buch etwas über die Zeit dort. Die Hauptgeschichte spielt jedoch 3 Jahre später. Banjo kommt gerade frisch in eine neue Pflegefamilie und prügelt sich direkt in der neuen Schule. Finlay hingegeben zieht alleine in ein Studentenwohnheim. Dort hat er aber zunächst ganz andere Sorgen als den typischen Unistress. Immer wieder wird eine Eskalation in der Vergangenheit angedeutet, die am Ende eine bedeutende Rolle spielt.

Beide Charaktere kamen für mich so nahbar und authentisch rüber. Vor allem Banjo wird durch seinen Dialekt, der super passend übersetzt wurde, sehr glaubhaft. Durch die vielen Beschreibungen der beiden Gefühlswelten konnte ich durchweg alle Handlungen nachvollziehen. Sowohl die zurückgezogene Art Finlays als auch die gewaltlustige Art Banjos werden durch die geschilderten Vergangenheiten und deren heutige Denkweisen gänzlich nachvollziehbar. Besonders gefallen haben mir auch die unterschiedlichen, komplexen Nebencharaktere der Geschichte. So haben zum Beispiel Banjos neue Pflegeeltern eine ganz andere Art und Herangehensweise als Alenas Eltern. Trotzdem konnte ich beide Seiten verstehen und habe beide ins Herz geschlossen.

Das Buch hat mich wirklich mitgenommen. Durch die tolle Sprache, die perfekt in das jugendliche Setting passt, als auch durch die sich langsam entwickelnde Geschichte, wurde ich in die Handlung hineingezogen. Am Ende musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken, da ich so mit den Beiden und deren Umfeld mitgefühlt habe. Auch das Cover gefällt mir gut und ist passend zum Inhalt gewählt.
Es handelt sich um einen wunderbaren Coming-of-Age-Roman, der zeigt, dass jede Person es wert ist, geliebt zu werden!