berührend, intensiv und authentisch

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crazy_cat_lady Avatar

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Die Geschichte um Banjo und Finlay hat mich tief bewegt. Beide hatten es nicht leicht und wurden durch ihre Kindheit und Jugend stark geprägt. Gerade Banjo ist kein Protagonist, den man sofort ins Herz schließt. Er ist aufbrausend, ruppig und eigenbrödlerisch. Umso spannender fand ich seine Entwicklung und die Umstände, die ihn zu dieser eigenwilligen Person gemacht haben.
Im Gegenzug ist Finlay sehr still und eher schüchtern. Ihn mochte ich auf Anhieb.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt, was mir sehr gut gefällt. So bekommt man einen schönen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Super gelungen fand ich auch, dass man erst langsam, nach und nach in Rückblenden mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfährt und herausfindet, was damals zum Bruch zwischen ihnen geführt hat.

Glasgow Boys ist keine leichte Lektüre, besticht aber durch viel Realismus und starke Charaktere. Ich fand die Entwicklung der beiden sehr gut nachvollziehbar. Das Ende ist wunderschön, ohne dabei kitschig oder übertrieben zu wirken.