Berührender Jugendroman
Banjo und Finlay lernen sich als Jugendliche im Heim der Fürsorge kennen, werden Freunde und füreinander sowas wie Familie. Beide sind tief verletzt und dadurch sozial vereinsamt. Durch einen eigentlich nichtigen Streit gehen sie auseinander und schaffen es nicht wieder aufeinander zu zugehen. Das Buch spielt 3 Jahre später und schildert das Leben der beiden. In abwechselnden Kapiteln wird über Finley erzählt, der einen Pflegeberuf anstrebt und mit Schule, Praktikum und sozialen Kontakten ziemlich überfordert ist, und über Banjo, der in einer Pflegefamilie lebt, zur Schule geht und Probleme hat mit seiner Wut zurecht zu kommen. Man erfährt dabei auch über die Liebesgeschichten der beiden und in Rückblicken über die Jugend im Heim und über ihr Zerwürfnis. Das Buch hat mich sehr berührt, es bleibt nicht an der Oberfläche und läßt mitfühlen, mitlachen und mitweinen und erfahren, wie wichtig es ist, dass man jemanden hat, der einen liebt.