Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Angst und den Wunsch, geliebt zu werden
Ich habe „Glasgow Boys“ von Margaret McDonald so, so gern gelesen! Ein bisschen hat mich der Roman an die Bücher von Douglas Stuart erinnert – allerdings in einer etwas softeren Variante und ohne die religiösen Thematiken.
Finlay und Banjo, zwei Jungs, die sich aus dem Kinderheim kennen, habe ich richtig ins Herz geschlossen. Die Unterschiede zwischen den beiden – Banjos unbändige Wut und Finlays große Angst vor Nähe – arbeitet die Autorin fein heraus. Und trotzdem versteht man jederzeit, dass die beiden ein Band fürs Leben verbindet. Was sie eint: der Wunsch, geliebt zu werden.
Da zwischen den beiden in der Vergangenheit etwas vorgefallen ist, arbeitet der Roman immer wieder mit Retrospektiven, die nach und nach das Puzzle zusammensetzen – ein Stilmittel, das ich in der Literatur sehr mag. Ich habe die Geschichte der beiden als Freunde, aber auch ihre individuellen Entwicklungen unglaublich gern verfolgt und war dabei wirklich berührt.
Am Anfang habe ich kurz gebraucht, um mich auf die Geschichte einzulassen, aber danach war ich vollkommen drin. Eine große Empfehlung für alle, die gern Coming-of-Age-Romane lesen und auch mit schweren Themen gut umgehen können.
Content Note: Gewalt und Vernachlässigung spielen im Roman eine Rolle, wenn auch nicht so explizit und in der Tiefe, wie ich es aus Douglas Stuarts Romanen kenne. Der Roman erzählt Schweres, ohne explizit zu werden. Und trotzdem ist dabei so viel gesagt.
Finlay und Banjo, zwei Jungs, die sich aus dem Kinderheim kennen, habe ich richtig ins Herz geschlossen. Die Unterschiede zwischen den beiden – Banjos unbändige Wut und Finlays große Angst vor Nähe – arbeitet die Autorin fein heraus. Und trotzdem versteht man jederzeit, dass die beiden ein Band fürs Leben verbindet. Was sie eint: der Wunsch, geliebt zu werden.
Da zwischen den beiden in der Vergangenheit etwas vorgefallen ist, arbeitet der Roman immer wieder mit Retrospektiven, die nach und nach das Puzzle zusammensetzen – ein Stilmittel, das ich in der Literatur sehr mag. Ich habe die Geschichte der beiden als Freunde, aber auch ihre individuellen Entwicklungen unglaublich gern verfolgt und war dabei wirklich berührt.
Am Anfang habe ich kurz gebraucht, um mich auf die Geschichte einzulassen, aber danach war ich vollkommen drin. Eine große Empfehlung für alle, die gern Coming-of-Age-Romane lesen und auch mit schweren Themen gut umgehen können.
Content Note: Gewalt und Vernachlässigung spielen im Roman eine Rolle, wenn auch nicht so explizit und in der Tiefe, wie ich es aus Douglas Stuarts Romanen kenne. Der Roman erzählt Schweres, ohne explizit zu werden. Und trotzdem ist dabei so viel gesagt.