Gut aber gewöhnungsbedürftiger Stil

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treat2402 Avatar

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Die Handlung der Glasgow Boys hat mir wirklich gut gefallen. Die zwei Waisenkinder, die in ihren jeweiligen Zimmergenossen einen "Bruder" finden, was jedoch dann durch ein Verhalten auf eine harte Probe gestellt wird.

Die beiden Protagonisten Finlay und Banjo fand ich toll ausgearbeitet und glaubhaft. Leider bleiben Nebencharaktere blass und sind so kaum voneinander zu unterscheiden. Der Schreibstil war ab und an für mich etwas gewöhnungsbedürftig.
Gut aufgeteilt hingegen waren immer wieder die eingeworfenen Bruchstücke aus der Vergangenheit, sodass das Trauma, das die beiden miteinander erlebt haben zum Ende in ihrer Wiedervereinigung konkludiert hat.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, ihm hätten meiner Meinung nach aber 100 Seiten mehr gut getan, um die Nebencharaktere etwas mehr auszuarbeiten und vielleicht auch die Handlung ein bisschen vertiefen zu können.